Tiroler IV verlangt von künftiger Koalition Türkis-Blau-Unterstützung

Innsbruck (APA) - Während der Koalitionspoker in Tirol noch voll im Gange ist, hat die hiesige Industriellenvereinigung schon einmal ihre Forderungen an eine künftige Landesregierung deponiert. Man erwarte, dass diese den "Reformkurs" der türkis-blauen Bundesregierung unterstützt, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag.

Denn um Österreich international wieder wettbewerbsfähiger zu machen, müssten die im Koalitionsabkommen vereinbarten Vereinfachungen und Einsparungen umgesetzt werden, so die Tiroler Industriellenvereinigung. Es brauche auch in Tirol eine Reformpartnerschaft, um die gute wirtschaftliche Ausgangslage abzusichern. Als zentrales Instrument solle ein "Standortcheck" dienen, meinte Präsident Christoph Swarovski.

Die IV sprach sich etwa "dezidiert für den Ausbau der Wasserkraft und der Infrastruktur" aus. Regelungen gegen den Transit dürften nicht zum Nachteil der heimischen Wirtschaft werden. Der Industriellenvereinigung wird nachgesagt, einer Neuauflage der schwarz-grünen Landeskoalition eher reserviert gegenüberzustehen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor