Tirol mit 25,9 Millionen Nächtigungen in der Wintersaison 2014/15

Innsbruck - Tirols Tourismusbetriebe haben in der abgelaufenen Wintersaison ein Plus bei den Ankünften und den Nächtigungen verzeichnet. Von November 2014 bis April 2015 schlugen sich rund 5,6 Millionen Gästeankünfte zu Buche, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 4 Prozent entspricht. Die Nächtigungen kletterten um 2,1 Prozent auf knapp 25,9 Millionen, teilte die Tirol Werbung am Freitag mit.

Hauptverantwortlich für diese positive Entwicklung sei ein "deutliches Plus" am Hauptmarkt Deutschland, hieß es in der Aussendung der Tourismusmarketinggesellschaft. Die deutschen Urlauber, deren Zahl um 4,4 Prozent zulegte, sorgten für nahezu jede zweite Winternächtigung in Tirol.

Auch Urlauber aus den Niederlanden (Ankünfte plus 2,7 Prozent, Nächtigungen plus 1,9 Prozent), der Schweiz (Ankünfte plus 7 Prozent, Nächtigungen plus 5,3 Prozent) und aus dem Vereinigten Königreich (Ankünfte plus 3,8 Prozent, Nächtigungen plus 3 Prozent) sorgten für Wachstum. Der Inlandsmarkt, also die österreichischen Urlauber, blieben bei den Übernachtungszahlen "stabil" - bei den Anküfnten wurde hier ein Plus von 2,9 Prozent verbucht.

Bei den russischen Gästen habe es - wie erwartet - einen "deutlichen Rückgang" gegeben. Die endgültige Winterbilanz weise ein Minus von 35 Prozent bei den Ankünften und von 34,7 Prozent bei den Nächtigungen aus. Damit rutschte Russland als bisher wichtigster ost- und zentraleuropäischer Markt gemessen an den Ankünften und Nächtigungen hinter Polen und Tschechien zurück, die beide Steigerungen gegenüber dem Vorjahr auswiesen.

Unter den Unterkünften waren einmal mehr die Ferienwohnungen die Gewinner: Nächtigungszuwächse von 3,8 Prozent verzeichneten die privaten Ferienwohnungen, 3,7 Prozent die gewerblichen. Auch die 5- und 4-Sterne-Hotellerie konnte die Nächtigungen um 3 Prozent steigern. Einen Nächtigungsrückgang um 2,1 Prozent gab es hingegen bei den Privatzimmern. Zudem habe sich der Trend zu kürzeren Aufenthalten mit einem leichten Rückgang von 4,8 Tagen im Vorjahr auf 4,7 Tage in diesem Winter fortgesetzt, erklärte die Tirol Werbung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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