Tirol beschloss neue Richtlinien für Wohnbauförderung

Innsbruck (APA) - Die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung hat neue Richtlinien für die Wohnbauförderung beschlossen. Sie würden "zahlreiche Verbesserungen" erhalten, meinte Wohnbaulandesrat Johannes Tratter (ÖVP) am Mittwoch in einer Aussendung. Für Wohnen in verdichteter Bauweise sowie für Eigenheime gebe es höhere Förderungen. Zudem werde ein Fixzinssatz für Bankkredite im geförderten Wohnbau ermöglicht.

Die neuen Richtlinien treten mit 1. Oktober in Kraft, hieß es. Auch das energiesparende Bauen wird durch die neuen Richtlinien besser gefördert. Damit könne die Energieeffizienz gesteigert und Treibhausgasemissionen verringert werden, so Tratter. So ist etwa eine Erhöhung der Zusatzförderung beim Eigenheim um 20 Prozent vorgesehen.

Die neuen Förderungsbestimmungen würden einen leichteren Zugang zur Förderung vorsehen. Künftig werden zwei Wege zur Förderung führen: Entweder errichtet man ein sehr gut gedämmtes Haus oder wählt (bei guter Dämmung) eine ökologische Haustechnik (z.B. Solar, Photovoltaik). Die seit 2013 laufende einkommensunabhängige Sanierungsoffensive verlängerte die Regierung indes um ein weiteres Jahr, also bis 31. Dezember 2018.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro