Tiefkühlkonzern Aryzta mit stärkerem Wachstum im dritten Quartal

Der Tiefkühlgroßbäcker Aryzta ist im dritten Quartal 2015/16 organisch stärker gewachsen als in den beiden Vorquartalen. Insgesamt legten die Erlöse in den neun Monaten von August bis April um 2,8 Prozent auf 2,91 Mrd. Euro zu, wie der schweizerisch-irische Konzern weiter mitteilte. Der starke Dollar zum Euro trug allerdings 2,5 Prozent dazu bei.

In Europa gab es von August bis April mit 7,5 Prozent das größte Wachstum, während die Verkäufe im wichtigsten Markt Nordamerika um 0,1 und im - bei Aryzta kleinen - Rest der Welt um 5,9 Prozent zurückgingen. Der Umsatz in Nordamerika erreichte 1,44 Mrd. Euro, in Europa 1,3 Mrd. Euro und im Rest der Welt 163,3 Mio. Euro.

Das organische Umsatzwachstum des dritten Quartals bezifferte Aryzta in einer Mitteilung vom Dienstag auf 0,9 Prozent. In Vorquartal betrug das Wachstum 0,8 Prozent. Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz hingegen um 0,4 Prozent. In Euro sank der Umsatz im dritten Quartal um 2,4 Prozent auf 849,8 Mio. Euro.

Konzernchef Owen Killian sieht einen positiven Trend in allen Regionen, wird er in der Aussendung zitiert. Mit dem Abschluss von allen ausstehenden Langzeitverträgen sei die Geschäftsentwicklung absehbarer geworden.

Im Ausblick erwartet Aryzta einen Gewinn pro Aktie für das Gesamtjahr im Rahmen des aktuellen Konsensus von 3,55 Euro.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro