Tickethändler Eventim überspringt Milliardengrenze beim Umsatz

Bremen (APA/dpa) - Der Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim ist dank eines boomenden Geschäfts mit Online-Tickets und Tournee- und Konzertveranstaltungen kräftig gewachsen. Der im MDax notierte Konzern meldete am Donnerstag Gesamterlöse von 1,03 Mrd. Euro und damit knapp 25 Prozent mehr als 2016. Der Jahresüberschuss stieg um 19 Prozent auf 112,8 Mio. Euro.

Damit festigte der Konzern in Europa seine führende Stellung in der Ticket- und Veranstaltungsbranche.

Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg sagte, mit dem Rekord gingen eine ganze Reihe weiterer positiver Entwicklungen einher, wozu auch der Ausbau des Online-Geschäfts zähle. Eventim verkaufte 2017 auf digitalen und mobilen Kanälen rund 48,9 Millionen Tickets - etwa 12 Prozent mehr als 2016. Insgesamt waren es mit Kinokarten und dem Verkauf von Eintrittskarten an stationären Verkaufsstellen 250 Millionen Tickets, darunter allein 100 Millionen Kino-Tickets in Deutschland, Spanien und Italien.

Für den Tournee- und Konzertbereich meldete Eventim trotz eines um rund 43 Prozent gestiegenen Umsatzes (626,7 Mio. Euro) beim Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) einen Rückgang von 25,5 auf 20,5 Mio. Euro. Hier hätten sich Anlaufverluste in Höhe von rund 10 Mio. Euro unter anderem für den Aufbau neuer Festivalmarken ausgewirkt. Der Hauptversammlung Anfang 8. Mai solle eine Dividende vorschlagen werden, die erneut mehr als 50 Prozent des Jahresüberschusses ausmache. Die Höhe soll bei 59 Cent (Vorjahr: 50 Cent) liegen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht