Ein einziges Ticket Bahn-Bus-Flugzeug für die gesamte EU

Mit einem einzigen Ticket durch alle EU-Staaten unter Zuhilfenahme sämtlicher Verkehrsträger zu reisen, soll kein Traum bleiben. Der Verkehrsausschuss des EU-Parlaments nahm am Donnerstag in Brüssel einen Bericht für diese Form des grenzenlosen Reisens in der EU und des nahtlosen Wechselns verschiedener Verkehrsträger an.

Der EVP-Abgeordnete Dieter-Lebrecht Koch sagte, "wir haben alle derzeitigen Hindernisse identifiziert und nun müssen wir daran arbeiten, sie zu überwinden". Bisher sei es nicht gerade einfach und manchmal unmöglich gewesen, ein Ticket für grenzüberschreitendes Reisen beispielsweise mit Bus und Bahn zu erhalten. "Wir stimmen alle zu, dass das einfacher werden soll. In der heutigen modernen Online-Zeit müssen wir es schaffen, ein multimodales integriertes Ticket mit Echtzeit-Information und entsprechenden Passagierrechten" zu erhalten, das nahtloses Reisen innerhalb der EU zwischen den Ländern ermöglichen könne.

Der EU-Abgeordnete konzedierte, dass es schon Initiativen in diese Richtung gebe, doch seien diese auf bestimmte Regionen begrenzt und würden nicht alle Transportmittel umfassen. Spätestens bis 2020 müsse es Fortschritte geben, appellierte er an die Unternehmen. Wenn dies nicht geschehe, sollte die EU-Kommission Gesetzesvorschläge für ein solches integriertes Ticket-System ausarbeiten.

Wesentlich sei auch, dass die Reisenden über alle Möglichkeiten der geplanten Route informiert werden, die schnellste, kürzeste und billigste wählen können.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen