Thyssenkrupp-Werk in Emden bleibt vorerst erhalten

Düsseldorf (APA/Reuters) - Thyssenkrupp will das Werk seiner Marinesparte in Emden vorerst erhalten. Die Entscheidung zur Schließung des Standortes mit 220 Mitarbeitern werde bis Ende 2020 ausgesetzt, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Gemeinsam mit Vertretern der Arbeitnehmer solle bewertet werden, welche Chancen sich dadurch ergeben würden, dass der Vertrag für eine neue deutsche Regierung aus Union und SPD den Überwasserschiffbau als deutsche Schlüsseltechnologie ansehe. Für kommendes Jahr werde zudem mit einer Entscheidung der Bundesregierung über die Vergabe des Beschaffungsprogramms Mehrzweckkampfschiff (MKS) 180 gerechnet, das "erheblichen Einfluss" auf die Auslastung von Marine Systems hätte.

Istanbul/Ankara (APA/Reuters) - Die Regierung in Ankara senkt die finanziellen Hürden für eine türkische Staatsbürgerschaft, um mehr Geld ins Land zu holen. Um an einen Pass zu kommen, müssen Ausländer künftig weniger Investitionen, Immobilien oder Rücklagen im Land nachweisen als bisher.
 

Newsticker

Türkei lockert finanzielle Bedingungen für Staatsbürgerschaft

Kopenhagen/Tallinn (APA/Reuters) - Der Chef der dänischen Danske Bank hat wegen eines Geldwäscheskandals seinen Rücktritt angekündigt. "Es ist klar, dass die Danske Bank versäumt hat, im Falle der möglichen Geldwäsche in Estland ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das bedauere ich zutiefst", teilte Thomas Borgen am Mittwoch in einer Erklärung mit.
 

Newsticker

Chef der Danske Bank tritt wegen Geldwäscheskandal ab

Tallinn/London/Brüssel (APA/Reuters) - In der britischen Wirtschaft wächst nach Einschätzung der Notenbank die Unsicherheit wegen des Brexit. Entsprechende Sorgen der Firmen hätten zuletzt deutlich zugenommen, sagte der Chefökonom der Bank von England (BOE), Andy Haldane, am Mittwoch in Tallinn.
 

Newsticker

Brexit verunsichert britische Wirtschaft