Thomas Cook hofft trotz Terrorangst auf Türkei-Urlauber

Die Terroranschläge in Paris und Istanbul haben auch bei Europas zweitgrößtem Reiseveranstalter Thomas Cook Spuren im Geschäft hinterlassen. Ein Teil der Kunden habe seine Urlaubsplanung wegen der Unsicherheit vertagt, sagte Konzernchef Peter Fankhauser am Donnerstag in London.

Der Veranstalter, der in Deutschland vor allem mit der Marke Neckermann Reisen und der Fluglinie Condor vertreten ist, rechnet jetzt mit einer Verlagerung hin zu Last-Minute-Reisen. Bis jetzt seien von allen Sommer-Angeboten erst 29 Prozent verkauft - zwei Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor.

Fankhauser erwartet allerdings, dass die Nachfrage nach Türkei-Urlauben rasch wieder anzieht. Der weltgrößte Reisekonzern TUI hatte am Dienstag für das Land am Bosporus einen Buchungsrückgang um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemeldet.

Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember verbuchte Thomas Cook wegen der starken britischen Währung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang um sieben Prozent auf 1,4 Mrd. Pfund (1,8 Mrd. Euro). Währungsbereinigt hätte der Umsatz um 1 Prozent zugelegt - trotz des terrorbedingten Wegfalls der Winterziele Tunesien und Sharm-El-Sheikh in Ägypten. Während der saisontypische Verlust im laufenden Geschäft ohne Sondereffekte von 53 Millionen auf 49 Mio. Pfund schrumpfte, ließen Umbaukosten bei den britischen Reisebüros den Vorsteuerverlust um eine Million auf 116 Mio. Pfund wachsen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte