Thomas Cook steigt wieder bei Club-Kette Aldiana ein

London (APA/dpa) - Der Reisekonzern Thomas Cook steigt nach einem turbulenten Sommer wieder bei der Club-Kette Aldiana ein. Zusammen mit dem Aldiana-Haupteigentümer, dem Schweizer Hotelentwickler LMEY, will Thomas Cook sein Angebot an eigenen Hotels weiter ausbauen, wie der Konzern mit Marken wie Neckermann Reisen und der Fluglinie Condor am Dienstag in London mitteilte.

Nach der Türkei-Krise, den Zerstörungen durch Hurrikan "Irma" in der Karibik und der Insolvenz von Air Berlin sieht Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser den Konzern im Ende September auslaufenden Geschäftsjahr auf Kurs.

Der Thomas-Cook-Vorgänger NUR Touristic hatte Aldiana 1973 gegründet, später trennte sich der Konzern im Zuge einer schweren Krise von der Gesellschaft, die seitdem mehrfach weiterverkauft wurde. Nun übernimmt er wieder 42 Prozent der Anteile. Aldiana betreibt derzeit acht Clubs in Spanien, Griechenland, Zypern, Tunesien und Österreich (im Salzkammergut sowie am Hochkönig), weitere vier Anlagen sind für die kommenden beiden Jahre in Planung. Thomas Cooks größerer Konkurrent TUI ist mit seinen Robinson Clubs und weiteren eigenen Hotels schon länger auf Expansionskurs.

Die zu Ende gehende Sommersaison hat Thomas Cook trotz einigen Wirbels mehr Gäste und höhere Preise beschert. Insgesamt lagen die Buchungszahlen bis Mitte September um elf Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die Preise zogen um ein Prozent an. In Kontinentaleuropa gaben die Kunden im Schnitt drei Prozent mehr Geld für Pauschalreisen aus, in Großbritannien zogen die Preise um sieben Prozent an. Hier wirkte sich auch die Schwäche des britischen Pfunds aus. Fankhauser sieht Thomas Cook auf Kurs zu einem operativen Gewinn. Im Geschäftsjahr 2015/16 hatten hier 308 Mio. Pfund (350,6 Mio. Euro) zu Buche gestanden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro