Thomas Cook und Club Med rücken näher zusammen

London/Paris - Der britische Reisekonzern Thomas Cook und der französische Ferienanlagen-Betreiber Club Mediterranee wollen in Europa enger zusammenarbeiten. Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser und Club-Med-Chef Henri Giscard d'Estaing schlossen am Dienstag einen Kooperationsvertrag - zunächst für drei Jahre.

In Frankreich ist der Reisekonzern bereits ein wichtiger Vertriebspartner von Club Med. Darauf aufbauend wollen beide Unternehmen bis 2018 das Umsatzvolumen im Thomas-Cook-Vertrieb auf 100 Mio. Euro pro Jahr steigern.

Die Vereinbarung bezieht sich auf alle europäischen Märkte, in denen beide Unternehmen aktiv sind. Die gemeinsamen Marketing-Initiativen umfassen unter anderem einen eigenen Club-Med-Bereich in den Reisebüros von Thomas Cook sowie auf der Website. Zudem wollen die Partner Möglichkeiten einer stärkeren Kooperation bei Flügen ausloten. Der chinesische Mischkonzern Fosun International, der Club Med übernommen hatte, ist ebenfalls an Thomas Cook beteiligt.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Finanzaufsicht Bafin fordert von der Deutschen Bank mehr Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Deutschlands größtes Geldhaus sei am 21. September angewiesen worden, "angemessene interne Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen und Allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten", teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag mit.
 

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Bafin fordert von Deutscher Bank mehr Anstrengungen gegen Geldwäsche

Paris/Berlin (APA/dpa) - Ein einsames Schiff auf dem Meer - bei Sturm und bei Sonnenschein. Das ist auf einem großen Wandteppich im Wintergarten des Pariser Élyséepalastes zu sehen. Manche interpretieren das Werk des zeitgenössischen Künstlers Pierre Alechinsky als eine Anspielung auf die schwierige Lage von Hausherr Emmanuel Macron.
 

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Kampf geht weiter: Macron will mehr Ergebnisse bei Europa-Reform

Brüssel (APA) - Die Finanzminister der Eurogruppe kommen am kommenden Montag in Luxemburg zusammen, um über die Reform des Euro-Rettungsschirms ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) zu beraten. Dabei geht es vor allem um den erleichterten Zugang zu einer Kreditlinie, welche den Euro-Staaten als vorbeugende Maßnahme zur Verfügung steht, bisher aber noch nie in Anspruch genommen wurde.
 

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Eurogruppe berät über Reform des Euro-Rettungsschirms ESM