The North Face Gründer Douglas Tompins bei Kayakunfall gestorben

Der Mitbegründer der Outdoor-Bekleidungsfirma The North Face, Douglas Tompkins, ist bei einem Kayak-Ausflug in Chile tödlich verunglückt. Der 72-Jährige ist am Dienstag mit seinem Kayak auf einem See in Patagonien gekentert und an starker Unterkühlung gestorben, gaben die chilenischen Gesundheitsbehörden bekannt.

Tompkins hat zusammen mit vier US-Bürgern und einem Mexikaner einen Kayak-Ausflug auf dem Lago Carrera unternommen, als starker Wind aufgekommen ist. Durch die hohen Wellen sind die Boote im eiskalten Wasser gekentert. Ein Marineschiff hat alle sechs Kayakfahrer aufgenommen, und Tompkins sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus der Stadt Coyhaique gebracht worden. Den Ärzten ist es jedoch nicht gelungen, ihn zu retten, da seine Körpertemperatur auf 19 Grad gefallen ist. Tompkins Begleiter überlebten das Unglück.

Tompkins hatte die Marke The North Face 1964 zusammen mit einem Partner gegründet. Vier Jahre später half er seiner damaligen Ehefrau, Susie Tompkins Buell, bei der Gründung der Modemarke Esprit.

Nachdem er seine Anteile an The North Face und Esprit verkauft hatte, ließ er sich 1990 in Chile nieder, wo er sich im Umweltschutz und als Menschenfreund engagierte. Er schuf mehrere Nationalparks und spendete Chile und Argentinien 8000 Quadratkilometer Land, um im gemeinsamen Grenzgebiet einen Regenwald zu bewahren.

Das auf Outdoor-Bekleidung spezialisierte US-Unternehmen The North Face reagierte in einer Mitteilung "zutiefst betrübt" auf die Nachricht vom Tod des Mitgründers. Dieser sei ein "leidenschaftlicher Umweltschützer" gewesen, erklärte das Unternehmen.

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