Bank Austria hat Wien-Mitte-Einkaufszentrum "The Mall" verkauft

Wien (APA) - Die Bank Austria hat eine weitere prominente Wiener Großimmobilie abgestoßen. Sie hat das in Wien-Landstraße errichtete Bahnhofs- und Einkaufszentrum "The Mall" verkauft. Käufer ist ein Konsortium um Morgan Stanley Real Estate. Die Amerikaner hatten als aussichtsreichste Kandidaten für den Deal gegolten.

Am heutigen Donnerstag ist der Kaufvertrag unterschrieben worden, wie die österreichische UniCredit-Tochter Bank Austria mitteilte. Die Kartellbehörde muss noch ihren Sanktus geben. Damit soll der ganze Deal noch im Lauf des Jahres 2015 über die Bühne gehen.

Zum Kaufpreis wurden heute keine Angaben gemacht. Im Vorfeld war der Einkaufszentrumskomplex aber auf deutlich mehr als eine halbe Milliarde Euro taxiert worden. Eröffnet wurde das Zentrum im Jahr 2012, die Baukosten beliefen sich auf 480 Mio. Euro. Der jetzige Verkauf ist damit in jedem Fall eine der größten Immobilientransaktionen der vergangenen Jahre.

Ein von einem Immofonds der US-Bank Morgan Stanley geführtes Konsortium hat vor knapp einem Jahr bereits die Wiener "Millennium City" erworben.

Die "Mall" ist mit 30.000 Quadratmetern Geschäftsfläche und 50 Shops das größte Shoppingcenter im Herzen der Bundeshauptstadt. Der Komplex ist eine Überbauung des Bahnhofs Wien Mitte. Auf einer Bruttogeschossfläche von 150.000 Quadratmetern befinden sich neben Geschäftsflächen und Gastronomielokalen auch 62.000 Quadratmeter Büroflächen. Mit einer Frequenz von über 100.000 Personen pro Tag liegt das Einkaufszentrum an einem der belebtesten Verkehrsknotenpunkte in Wien.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London