Thalia-Chef verlässt Vorstand des Börsenkandidaten Douglas

Der deutsche Börsenkandidat Douglas hat seinen Vorstand verkleinert. Der Chef der Buchhandelskette Thalia, Michael Busch, sei aus dem Vorstand der Douglas-Holding ausgeschieden, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage mit. Die Personalie könnte ein weiterer Schritt auf dem Weg in Richtung einer Rückkehr auf das Börsenparkett sein.

Insidern zufolge hat Douglas Thalia zum Verkauf gestellt, das Parfümerie-Geschäft soll möglichst allein an die Börse gebracht werden.

Busch wolle sich auf seine Aufgabe bei der Buchhandelskette konzentrieren, "um das weitere Wachstum von Thalia fokussiert vorantreiben zu können", erklärte Douglas. Er habe gemeinsam mit Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, per Ende März 2015 seine zusätzlichen Funktionen im Vorstand der Douglas Holding niederzulegen. Busch war 2012 Mitglied des Holding-Vorstands geworden - mitten in der Sanierung der Buchhandelskette, die mit der Konkurrenz durch Online-Händler wie Amazon kämpft.

Vorstand der Holding ist Henning Kreke, Finanzchef ist Dennis Schulze. Bereichsvorstand ist zudem noch Nicholas Denissen, der das Geschäft rund um den Onlinehandel verantwortet.

Douglas war 2013 vom Finanzinvestor Advent und der Gründerfamilie Kreke von der Börse genommen worden. Sie hatten danach mit umfangreichen Aufräumarbeiten im weitverzweigten Douglas-Reich begonnen. Das Parfümerie-Geschäft war mit dem größten Zukauf der Unternehmensgeschichte - der französischen Kette Nocibe - ausgebaut worden. Der Süßwarenhändler Hussel, die Wurzel des Unternehmens, und der Schmuckhändler Christ gingen dagegen bereits an Finanzinvestoren. Advent hat Finanzkreisen zufolge zudem bereits die Investmentbanken JP Morgan und Goldman Sachs beauftragt, einen Verkauf oder Börsengang für Douglas zu organisieren.

Mannheim (APA/Reuters) - Das Debakel beim angeschlagenen deutschen Industriedienstleister Bilfinger hat ein Nachspiel für den früheren Vorstandschef und hessischen Ex-Ministerpräsidenten Roland Koch. Der Mannheimer Industriedienstleister, unter Kochs Führung vor rund fünf Jahren in die Krise gestürzt, wolle nach einem Beschluss des Aufsichtsrats von allen Vorständen der Jahre 2006 bis 2015 Schadenersatz einfordern.
 

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Bilfinger zieht Ex-Vorstandschef Koch zur Rechenschaft

München (APA/AFP) - Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos sind nach Einschätzung des ADAC möglich und "hochwirksam". Wie der Autoklub am Dienstag mitteilte, lässt sich nach neuen Messungen innerorts bei günstigen Fahr- und Temperaturbedingungen eine Reduktion der Stickoxid-Emissionen um bis zu 70 Prozent an diesen Fahrzeugen erreichen. Außerorts sind es demnach sogar bis zu 90 Prozent.
 

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ADAC: Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos möglich und hochwirksam

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