Textildiskonter NKD steht zum Verkauf

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor OpCapita stellt Finanzkreisen zufolge den Textildiscounter NKD zum Verkauf. Die Investmentbank Goldman Sachs solle einen Käufer für das Unternehmen finden, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. NKD dürfte heuer einen Betriebsgewinn (Ebitda) von rund 40 Mio. Euro erwirtschaften und könnte mit 300 bis 350 Mio. Euro bewertet werden.

OpCapita und Goldman Sachs lehnten eine Stellungnahme ab. NKD betreibt 1.800 Geschäfte, davon 1.300 in Deutschland. Auch in Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien ist der Textildiskonter vertreten. 2016 kam das Unternehmen auf einen Umsatz von 680 Mio. Euro.

Auch der größere Rivale Takko, der dem Finanzinvestor Apax Partners gehört, sucht nach einem Käufer. Ein Börsengang, der zunächst für das laufende Quartal erwartet wurde, sei derzeit nicht die wahrscheinlichste Variante, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Apax lehnte eine Stellungnahme ab.

Wien/Pfäffikon (APA) - Bei der insolventen Modekette Charles Vögele sind laut "Presse" (online) noch zwei Interessenten im Rennen - diese sind höchst unterschiedlich und bisher noch nicht in Österreich tätig. Demnach bietet zum einen der deutsche Finanzberater GA Europe, der sich auf Restrukturierungen spezialisiert hat. Auch der niederländische Modekonzern Victory and Dreams wolle zuschlagen.
 

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Vögele - Noch zwei Bieter im Rennen, Zuschlag am Donnerstag möglich

Wien (APA) - Die Umstellung auf einen praxisnäheren Messzyklus bei Pkw-Abgastests sorgt im Herbst für längere Lieferzeiten bei Neuwagen, warnt die Autoindustrie. "Alle Modelle müssen neu geprüft werden, inklusive allen einzelnen Modellvarianten, die sich aufgrund diverser Ausstattungs-, Motorisierungsmöglichkeiten etc. unterscheiden", so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure.
 

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Pkw-Hersteller: Neuer Abgastest sorgt für längere Lieferzeiten

Berlin (APA/Reuters) - Immer mehr Flüchtlinge und Migranten werden in den deutschen Arbeitsmarkt integriert. Im Mai 2018 gingen nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit (BA) vom Dienstag 306.574 Personen aus den acht Haupt-Asylzugangsländern einer Beschäftigung nach. Im Mai 2017 waren es noch 203.736 Personen gewesen. Stark gestiegen ist auch die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten:
 

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Immer mehr Flüchtlinge in Deutschland in Arbeitsmarkt integriert