Tesla meldet 325.000 Vorbestellungen für "Model 3"

Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla hat in weniger als einer Woche 325.000 Vorbestellungen für seinen Mittelklassewagen "Model 3" erhalten. Damit habe man nun zukünftige Einnahmen in Höhe von etwa 14 Mrd. Dollar (rund 12 Mrd. Euro) in den Orderbüchern, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Noch nie sei ein Produkt innerhalb der ersten Woche nach seiner Vorstellung stärker nachgefragt worden. Das Modell, mit dem Tesla den Massenmarkt erobern will, war am vergangenen Freitag enthüllt worden.

Die Aufträge bedeuten auch eine dicke Finanzspritze für das Unternehmen. Kaufinteressenten müssen für das E-Auto, das vor Abzug staatlicher Förderprämien 35.000 Dollar kostet und Ende 2017 auf den Markt kommen soll, eine Anzahlung von 1.000 Dollar leisten. Mit dem Nachfrage-Boom gerät Tesla aber auch unter Druck: In der Vergangenheit hat die Firma des schillernden Tech-Milliardärs Elon Musk Auslieferungstermine wiederholt nicht einhalten können.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden