Tesla-Chef liebäugelt mit Produktion in China

Shanghai - Der US-Elektroautobauer Tesla könnte nach Worten von Konzernchef Elon Musk in zwei Jahren mit der Produktion in China starten. Damit wäre es möglich, die Verkaufspreise der Modelle auf dem weltweit größten Automarkt um ein Drittel zu senken, sagte Musk am Donnerstag auf einer Veranstaltung der Universität Tsinghua.

Wo die Fabrik entstehen soll, sagte Musk nicht. Ausländische Investoren müssen mit einem chinesischen Unternehmen zusammenarbeiten, wenn sie in der Volksrepublik produzieren wollen.

Tesla kämpft derzeit mit einem überraschend schwachen Absatz in China. Musk begründete dies mit Befürchtungen der dortigen Verbraucher, sie könnten Schwierigkeiten beim Aufladen ihrer Elektroautos haben. China will nun unter anderem den Ausbau des Ladestationsnetzes beschleunigen. Denn die Förderung von Elektroautos ist für die Regierung ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Luftverschmutzung. Zudem sieht sie bei dieser jungen Technik für die heimischen Autobauer größere Chancen, zur internationalen Konkurrenz aufzuholen.

Konkurrenz könnte Tesla, das mit seinem vor drei Jahren eingeführten Modell S die Elektroautos der deutschen Premiumhersteller Daimler, BMW und Audi in den Schatten gestellt hat, bald von einem jungen Unternehmen bekommen. Einige Finanzinvestoren und chinesische Internetunternehmen unterstützen derzeit den Aufbau der Firma NextEV, die im kommenden Jahr einen Sportwagen mit Elektroantrieb vorstellen will.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter