Tesla-Chef liebäugelt mit Produktion in China

Shanghai - Der US-Elektroautobauer Tesla könnte nach Worten von Konzernchef Elon Musk in zwei Jahren mit der Produktion in China starten. Damit wäre es möglich, die Verkaufspreise der Modelle auf dem weltweit größten Automarkt um ein Drittel zu senken, sagte Musk am Donnerstag auf einer Veranstaltung der Universität Tsinghua.

Wo die Fabrik entstehen soll, sagte Musk nicht. Ausländische Investoren müssen mit einem chinesischen Unternehmen zusammenarbeiten, wenn sie in der Volksrepublik produzieren wollen.

Tesla kämpft derzeit mit einem überraschend schwachen Absatz in China. Musk begründete dies mit Befürchtungen der dortigen Verbraucher, sie könnten Schwierigkeiten beim Aufladen ihrer Elektroautos haben. China will nun unter anderem den Ausbau des Ladestationsnetzes beschleunigen. Denn die Förderung von Elektroautos ist für die Regierung ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Luftverschmutzung. Zudem sieht sie bei dieser jungen Technik für die heimischen Autobauer größere Chancen, zur internationalen Konkurrenz aufzuholen.

Konkurrenz könnte Tesla, das mit seinem vor drei Jahren eingeführten Modell S die Elektroautos der deutschen Premiumhersteller Daimler, BMW und Audi in den Schatten gestellt hat, bald von einem jungen Unternehmen bekommen. Einige Finanzinvestoren und chinesische Internetunternehmen unterstützen derzeit den Aufbau der Firma NextEV, die im kommenden Jahr einen Sportwagen mit Elektroantrieb vorstellen will.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte