Tesla-Chef liebäugelt mit Produktion in China

Shanghai - Der US-Elektroautobauer Tesla könnte nach Worten von Konzernchef Elon Musk in zwei Jahren mit der Produktion in China starten. Damit wäre es möglich, die Verkaufspreise der Modelle auf dem weltweit größten Automarkt um ein Drittel zu senken, sagte Musk am Donnerstag auf einer Veranstaltung der Universität Tsinghua.

Wo die Fabrik entstehen soll, sagte Musk nicht. Ausländische Investoren müssen mit einem chinesischen Unternehmen zusammenarbeiten, wenn sie in der Volksrepublik produzieren wollen.

Tesla kämpft derzeit mit einem überraschend schwachen Absatz in China. Musk begründete dies mit Befürchtungen der dortigen Verbraucher, sie könnten Schwierigkeiten beim Aufladen ihrer Elektroautos haben. China will nun unter anderem den Ausbau des Ladestationsnetzes beschleunigen. Denn die Förderung von Elektroautos ist für die Regierung ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Luftverschmutzung. Zudem sieht sie bei dieser jungen Technik für die heimischen Autobauer größere Chancen, zur internationalen Konkurrenz aufzuholen.

Konkurrenz könnte Tesla, das mit seinem vor drei Jahren eingeführten Modell S die Elektroautos der deutschen Premiumhersteller Daimler, BMW und Audi in den Schatten gestellt hat, bald von einem jungen Unternehmen bekommen. Einige Finanzinvestoren und chinesische Internetunternehmen unterstützen derzeit den Aufbau der Firma NextEV, die im kommenden Jahr einen Sportwagen mit Elektroantrieb vorstellen will.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an