Tesla-Chef Musk macht Millionen mit Flammenwerfern

Los Angeles (APA/dpa) - Tech-Milliardär Elon Musk ist vor allem wegen seines Elektroautokonzerns Tesla bekannt - neuerdings verkauft er aber auch sehr erfolgreich Flammenwerfer. Man habe bereits 10.000 Flammenwerfer verkauft, twitterte Musk am Montag (Ortszeit).

Das mit dem Slogan "Belebt jede Party" angepriesene Produkt kostet 500 Dollar (403,91 Euro), das heißt die Boring Company hat damit schon fünf Mio. Dollar eingenommen.

Mit seinem neuesten Projekt, der Infrastrukturfirma The Boring Company will der Starunternehmer eigentlich Verkehrschaos durch Tunnel beseitigen und so den Personentransport revolutionieren. Bisher tut sich dabei noch nicht so viel, doch Musk betreibt mit der Marke bereits ein reges Geschäft. Und zwar mit - teilweise recht skurrilen - Fanartikeln.

Passend zum Flammenwerfer wird auch noch ein als "überteuert", aber "mit einem coolen Sticker" ausgestattet, beworbener Feuerlöscher für 30 Dollar angeboten. Bisher kann das Erwachsenenspielzeug jedoch nur vorbestellt werden, der Versand soll im Frühjahr beginnen.

Ursprünglich basiert das Ganze auf einem Witz: Musk hatte im Dezember gescherzt, wenn es ihm gelinge, 50.000 Mützen der Boring Company loszuwerden, starte er den Verkauf von Flammenwerfern. Das Ziel wurde schnell erreicht. Nun albert Musk, der nebenbei auch noch die Raumfahrt-Firma SpaceX führt, im Instagram-Video mit dem Gerät rum. Ob Tesla-Aktionäre die Gags auch so lustig finden? Beim E-Autokonzern gab es zuletzt ziemliche Probleme - der Produktionsstart des Hoffnungsträgers Model 3 verlief jedenfalls mehr als holprig.

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

Newsticker

Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

Newsticker

Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

Newsticker

EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden