Tesla steigerte Absatz - Ziel aber verfehlt

Palo Alto (Kalifornien)/Detroit - Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat im ersten Quartal zwar mehr Fahrzeuge ausgeliefert, seine eigenen Absatzziele jedoch nicht erreicht. Das US-Unternehmen verkaufte nach Angaben vom Montagabend in den ersten drei Monaten 14.820 Autos, was einer Steigerung von rund 50 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht. 16.000 waren eigentlich geplant gewesen.

Tesla-Aktien verloren daraufhin nachbörslich mehr als zwei Prozent an Wert. Tesla machte vor allem Engpässe bei Bauteilen für die Entwicklung verantwortlich. Im Gesamtjahr will das Unternehmen trotzdem weiterhin 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge bauen.

Bisher war der US-Konzern auf vergleichsweise teure Elektro-Sportwagen spezialisiert, will jetzt aber mit dem neuen und deutlich günstigeren "Model 3" in den Massenmarkt einsteigen. Nach eigenen Angaben hat Tesla dafür binnen eineinhalb Tagen Vorbestellungen im Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar (8,75 Mrd. Euro) erhalten. 36 Stunden nach dem Verkaufsstart seien 253.000 der neuen Fahrzeuge geordert worden. Die Produktion soll Ende 2017 beginnen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker