Tesla steigerte Absatz - Ziel aber verfehlt

Palo Alto (Kalifornien)/Detroit - Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat im ersten Quartal zwar mehr Fahrzeuge ausgeliefert, seine eigenen Absatzziele jedoch nicht erreicht. Das US-Unternehmen verkaufte nach Angaben vom Montagabend in den ersten drei Monaten 14.820 Autos, was einer Steigerung von rund 50 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht. 16.000 waren eigentlich geplant gewesen.

Tesla-Aktien verloren daraufhin nachbörslich mehr als zwei Prozent an Wert. Tesla machte vor allem Engpässe bei Bauteilen für die Entwicklung verantwortlich. Im Gesamtjahr will das Unternehmen trotzdem weiterhin 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge bauen.

Bisher war der US-Konzern auf vergleichsweise teure Elektro-Sportwagen spezialisiert, will jetzt aber mit dem neuen und deutlich günstigeren "Model 3" in den Massenmarkt einsteigen. Nach eigenen Angaben hat Tesla dafür binnen eineinhalb Tagen Vorbestellungen im Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar (8,75 Mrd. Euro) erhalten. 36 Stunden nach dem Verkaufsstart seien 253.000 der neuen Fahrzeuge geordert worden. Die Produktion soll Ende 2017 beginnen.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London