Tesco verbuchte vor Weihnachten Rekord in Großbritannien

London (APA/dpa) - Die Kauflust der Briten und Iren hat der britischen Supermarktkette Tesco im Herbst und in der Weihnachtszeit ein deutliches Umsatzplus beschert. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende November wuchsen die Erlöse im Vereinigten Königreich und in Irland auf vergleichbarer Basis um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie Tesco am Donnerstag in London mitteilte.

Treibstoff, Mehrwertsteuer und Währungseffekte sind dabei herausgerechnet.

Zusammen mit dem Weihnachtsgeschäft legte der Umsatz in den 19 Wochen bis 6. Jänner um 2,2 Prozent zu. Die vier Wochen vor Weihnachten hätten Rekordumsätze in den britischen Tesco-Märkten gebracht, sagte Konzernchef Dave Lewis.

Am Mittwoch hatte bereits der Tesco-Rivale Sainsbury Rekordumsätze für die Weihnachtswoche gemeldet. Auch hier sorgte vor allem das Lebensmittel-Geschäft für Schub. Allerdings musste Tesco infolge der Probleme des strauchelnden Großhändlers Palmer & Harvey und der Integration von dessen Geschäftsabläufen wochenlang auf Tabakerlöse verzichten.

Weltweit konnte Tesco weniger punkten. Wegen deutlicher Einbrüche in Asien legte der Umsatz konzernweit in dem 19-Wochen-Zeitraum nur um 0,6 Prozent zu. Den Erlösrückgang um elf Prozent in Asien erklärte Tesco vor allem mit dem Rückzug des Konzerns aus einem Teil seines Thailand-Geschäfts. Für das laufende Jahr und darüber hinaus sieht Lewis den Supermarktkonzern aber auf Kurs.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"