Terrorfinanzierung? Mehreren Banken aus Kosovo Lizenz entzogen

Pristina (Prishtina) - Wegen der Verdachts auf Finanzierung des Terrorismus haben mehrere kosovarische Mikrofinanzbanken ihre Genehmigungen verloren. Notenbankpräsident Bedri Hamza bestätigte das am Donnerstagabend gegenüber dem TV-Sender KTV. Namen der betroffen Banken wurden in Medienberichten nicht angegeben.

Kosovarische Medien hatten am Montag berichtet, dass 2013 bis zu 35 Millionen Euro aus dem Kosovo an terroristische Organisationen geflossen sein dürften. Das habe sich aus dem Jahresbericht der Finanzkontrollinstanz NJIF ergeben. Die Terrorfinanzierung als erwiesen galt bei sieben von insgesamt 174 verdächtigen Geldflüssen. Zum finanziellen Umfang dieser sieben wurde nichts bekannt.

Im Kosovo wurden seit Jahresbeginn mehrere Dutzend mutmaßliche Jihadisten verhaftet. Insgesamt geht die Regierung von rund 200 jungen Männern aus, die sich islamistischen Extremisten im Irak und in Syrien angeschlossen haben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte