Terror: Buchungen für Tunesien in Frankreich um 60 Prozent zurückgegangen

Paris - Seit dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis Mitte März sind die Buchungen für Reisen nach Tunesien in Frankreich um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Der Tourismus sei von dem Anschlag getroffen worden, erklärte der französische Reisebüroverband am Montag.

Dieser Rückgang sei umso schwerwiegender, als vor dem Anschlag ein Anstieg der Buchungen für Frühjahr und Sommer zu verzeichnen gewesen sei.

Zwei Bewaffnete hatten am 18. März das berühmte Bardo-Nationalmuseum in Tunis angegriffen und dabei 20 Touristen und einen Polizisten getötet. Eine weitere Touristin erlag am Wochenende ihren schweren Verletzungen.

Der französische Reisebüroverband rief dazu auf, trotzdem nach Tunesien zu reisen. Es sei natürlich einfacher, eine Ausgabe der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" zu kaufen, als trotz des Anschlags seinen Urlaub in Tunesien zu verbringen. Dies sei jedoch die "effektivste Art", seine Solidarität mit dem Land zu zeigen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

Newsticker

Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

Newsticker

Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

Newsticker

Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch