Terror: Buchungen für Tunesien in Frankreich um 60 Prozent zurückgegangen

Paris - Seit dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis Mitte März sind die Buchungen für Reisen nach Tunesien in Frankreich um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Der Tourismus sei von dem Anschlag getroffen worden, erklärte der französische Reisebüroverband am Montag.

Dieser Rückgang sei umso schwerwiegender, als vor dem Anschlag ein Anstieg der Buchungen für Frühjahr und Sommer zu verzeichnen gewesen sei.

Zwei Bewaffnete hatten am 18. März das berühmte Bardo-Nationalmuseum in Tunis angegriffen und dabei 20 Touristen und einen Polizisten getötet. Eine weitere Touristin erlag am Wochenende ihren schweren Verletzungen.

Der französische Reisebüroverband rief dazu auf, trotzdem nach Tunesien zu reisen. Es sei natürlich einfacher, eine Ausgabe der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" zu kaufen, als trotz des Anschlags seinen Urlaub in Tunesien zu verbringen. Dies sei jedoch die "effektivste Art", seine Solidarität mit dem Land zu zeigen.

Bad Homburg (APA/dpa) - Trotz aller Bemühungen um Plastikvermeidung rechnet die Kunststoffbranche damit, dass 2018 in Deutschland deutlich mehr Verpackungen hergestellt werden als im Vorjahr. Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) erwartet einen Mengenzuwachs von 3,9 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen, wie aus ihrem am Montag veröffentlichten Trendbarometer hervorgeht.
 

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Deutscher Verband: Branche erzeugt mehr Kunststoffverpackungen

Wien (APA) - Kapsch TrafficCom hat in den USA die Firma eTrans Systems übernommen. Das ist zwar nur ein kleines Unternehmen mit fünf Mitarbeitern, hat aber viel Know-how im Bereich vernetzter und autonomer Fahrzeuge. Die Lösungen von eTrans seien "Grundlage für ein breites Spektrum an Sicherheits- und Mobilitätsanwendungen", teilte Kapsch am Montag in einer Aussendung mit.
 

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Kapsch TrafficCom kauft in den USA Know-how für autonomes Fahren zu

Wien (APA) - Im Lichte der am Montag begonnenen Warnstreiks in der Metalltechnischen Industrie hat der Arbeitnehmerverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE/FSG) mit noch ernsteren Maßnahmen gedroht, sollte es davor nicht ein "substanzielles Angebot" von der Arbeitgeberseite geben. Gibt es keine Verhandlungsrunde mit einem solchen Angebot "wird es am 19. November richtig ernst", so Wimmer im Gespräch mit der APA.
 

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Metaller-KV: Wimmer: Echtes Angebot oder es wird "richtig ernst"