Terror: Buchungen für Tunesien in Frankreich um 60 Prozent zurückgegangen

Paris - Seit dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis Mitte März sind die Buchungen für Reisen nach Tunesien in Frankreich um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Der Tourismus sei von dem Anschlag getroffen worden, erklärte der französische Reisebüroverband am Montag.

Dieser Rückgang sei umso schwerwiegender, als vor dem Anschlag ein Anstieg der Buchungen für Frühjahr und Sommer zu verzeichnen gewesen sei.

Zwei Bewaffnete hatten am 18. März das berühmte Bardo-Nationalmuseum in Tunis angegriffen und dabei 20 Touristen und einen Polizisten getötet. Eine weitere Touristin erlag am Wochenende ihren schweren Verletzungen.

Der französische Reisebüroverband rief dazu auf, trotzdem nach Tunesien zu reisen. Es sei natürlich einfacher, eine Ausgabe der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" zu kaufen, als trotz des Anschlags seinen Urlaub in Tunesien zu verbringen. Dies sei jedoch die "effektivste Art", seine Solidarität mit dem Land zu zeigen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte