Telekomkonzern Softbank will Anteil an Mobilfunkfirma Sprint erhöhen

New York/Minato (APA/Reuters) - Das japanische Telekomunternehmen Softbank will seine Beteiligung an dem US-Mobilfunkkonzern Sprint aufstocken. Die Erhöhung solle über Offenmarktgeschäfte oder andere Transaktionen erfolgen, teilte der Sprint-Großaktionär am Sonntag mit. Über einen Anteil von 85 Prozent wolle man aber nicht hinausgehen. Derzeit ist Softbank an Sprint mit 83,73 Prozent beteiligt.

Sprint gab am Sonntag darüber hinaus bekannt, eine mehrjährige Vereinbarung mit dem US-Kabelnetzbetreiber Altice USA geschlossen zu haben. Altice werde das Netzwerk von Sprint nutzen, um Sprach- und Datendienstleistungen in den USA anzubieten.

Am Samstag war die angedachte milliardenschwere Mobilfunk-Hochzeit der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint gescheitert. Es sei keine Einigung über die Rahmenbedingungen für einen solchen Zusammenschluss erzielt worden, teilten beide Unternehmen am nach schwierigen Verhandlungen mit. Der neue Konzern hätte 130 Millionen Kunden und einen Umsatz von geschätzt mehr als 70 Milliarden Dollar gehabt.

Sprint-Chef Marcelo Claure erklärte zum Aus der Fusionsverhandlungen, es sei das Beste für das Unternehmen, alleine weiterzumachen. Es gebe beträchtliche Chancen auf starke branchenübergreifende Partnerschaften. Insidern zufolge soll Sprint auf Betreiben von Softbank in der ersten Jahreshälfte mit dem Kabelnetzbetreiber Charter Communications über einen Zusammenschluss verhandelt haben.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren