Telekomfirmen denken über Werbeblockade auf Handys nach

London - Es ist eine Idee, die die Spannungen zwischen Telekombranche und Internetfirmen auf die Spitze treiben könnte: Mehrere Mobilfunkanbieter arbeiten laut einem Zeitungsbericht daran, Online-Werbung in ihren Netzen zu blockieren. Ein europäischer Netzbetreiber habe bereits die dafür nötige Software in den Rechenzentren installiert und wolle sie bis Ende 2015 einschalten, schreibt "Financial Times".

Ein solcher Schritt könnte Internetfirmen wie Google oder Yahoo Umsätze kosten. Anzeigen in Form bezahlter Nachrichten - wie sie etwa Facebook oder Twitter nutzen - wären davon hingegen nicht betroffen, berichtete die Wirtschaftszeitung am Freitag.

Ein ranghoher Manager eines europäischen Netzbetreibers sagte der "Financial Times", man wolle den Kunden zunächst die Möglichkeit bieten, einen werbefreien Service zu buchen. Erwogen werde aber auch ein radikalerer Schritt, genannt "die Bombe", bei dem Anzeigen auf einen Schlag über das gesamte Netzwerk aus Millionen Kunden blockiert werden könnte. Die Idee dahinter sei, vor allem Google dazu zu drängen, Werbeerlöse zu teilen, schrieb das Blatt.

Die Telekomunternehmen beschweren sich schon lange, dass Internet-Firmen viel Geld in ihren Netzen verdienten, ohne sich an den hohen Infrastruktur-Kosten zu beteiligen. Eine Anzeigenblockade könnte allerdings auch die Frage nach einem Verstoß gegen das Prinzip der Netzneutralität aufwerfen, nach dem alle Daten gleich behandelt werden müssen.

Wien/Warschau (APA) - Der österreichische Baukonzern Porr hat in Polen erneut den Zuschlag für ein Großprojekt erhalten: Das Auftragsvolumen für den 16 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S3 zwischen Bokow und Kamienna Gora betrage 1,35 Mrd. Zloty (rund 315 Mio. Euro), teilte die Porr am Mittwoch mit. Erst im Sommer hatte sich der Konzern einen 116 Mio. Euro schweren Bahnauftrag in dem Land gesichert.
 

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Porr sicherte sich weiteren Großauftrag in Polen

Toronto (APA/AFP) - Nicht nur Fans von Marihuana haben der vollständigen Legalisierung von Cannabis in Kanada entgegengefiebert. Auch die Wirtschaft ist gespannt auf das neue Milliardengeschäft. Kanada ist nun das zweite Land weltweit, in dem Cannabis vollständig legal ist.
 

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Cannabis-Legalisierung in Kanada kann tausende Jobs schaffen

Wien (APA) - Auch nach einem Treffen mit den Umweltsprechern der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ am Mittwoch laufen die Umwelt-NGOs Global 2000, WWF und Greenpeace weiter Sturm gegen die Pläne der Regierung zu neuen Bestimmungen bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Alle drei Organisationen forderten einen Krisengipfel.
 

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UVP - Weiter heftige NGO-Kritik an Regierung