Telekom Slovenije verbucht weniger Gewinn und Umsatz

Ljubljana (APA) - Die staatliche slowenische Telekom Slovenije verzeichnete in den ersten neun Monaten 2014 einen Rückgang beim Gewinn und Umsatz. Der Nettogewinn betrug 37,7 Mio. Euro, um 19 Prozent weniger als in der gleichen Vorjahresperiode. Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 574,1 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Das operative Ergebnis (Ebit) fiel mit 47,7 Mio. Euro um 25 Prozent niedriger aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schrumpfte unterdessen um 14 Prozent auf 162,8 Mio. Euro. Die wichtigsten Geschäftskennzahlen liegen über den Plänen, hieß es aus Telekom.

Die Telekom-Gruppe setzt unterdessen den Jobabbau in Slowenien fort. Nachdem heuer bereits 150 Stellen gestrichen wurden, sollen in den nächsten zwei Jahren in Slowenien weitere 500 Arbeitsplätze gekappt werden, kündigte Telekom-Chef Rudolf Skobe laut slowenischer Nachrichtenagentur STA an. In Slowenien beschäftigt die Telekom rund 3.240 Mitarbeiter, insgesamt hat sie 4.460 Mitarbeiter.

Die slowenische Telekom befindet sich derzeit in einem Privatisierungsverfahren. Medienberichten zufolge soll sich das Unternehmen demnächst den etwaigen Käufern vorstellen, danach sollen zu Jahresende verbindliche Angebote folgen, der Verkauf soll im Frühjahr 2015 abgewickelt werden. Als Interessenten werden in den Medien die Deutsche Telekom sowie die US- und europäische Investmentfonds gehandelt.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"