Telekom-Magnat Slim: Milliardenverkäufe in Mexiko

Mexiko-Stadt/Wien (APA/Reuters) - Telekom-Austria-Mehrheitseigentümer Carlos Slim und sein Konzern America Movil (ISIN MXP001691213) wollen einem Medienbericht zufolge mit dem Verkauf von Anteilen in Mexiko bis zu 17,5 Milliarden Dollar einnehmen. Das Unternehmen habe für eine Veräußerung von Geschäften im Osten seines Heimatmarktes die Fühler zu AT&T in den USA und zu Softbank in Japan ausgestreckt, so die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag.

America Movil habe auch Kontakt zu Bell Canada und China Mobile aufgenommen. AT&T und America Movil lehnten eine Stellungnahme ab, bei den anderen Firmen war zunächst niemand zu erreichen.

America Movil trennt sich in großem Stil von Geschäften in Mexiko, um dort den Marktanteil auf unter 50 Prozent zu drücken und so neuen Auflagen der Wettbewerbshüter zu entgehen. Laut Bloomberg will sich America Movil von Infrastruktur auf einem Nord-Süd-Streifen entlang der Ostküste Mexikos trennen. Gebote seien von den kontaktierten Unternehmen bisher nicht eingeholt worden, weil sich America Movil mit genauen Informationen noch zurückhalte. Slim hatte unlängst die Mehrheit an Telekom Austria übernommen und will das Unternehmen über Zukäufe zu einem großen Anbieter in Europa ausbauen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne