Telekom-Magnat Slim: Milliardenverkäufe in Mexiko

Mexiko-Stadt/Wien (APA/Reuters) - Telekom-Austria-Mehrheitseigentümer Carlos Slim und sein Konzern America Movil (ISIN MXP001691213) wollen einem Medienbericht zufolge mit dem Verkauf von Anteilen in Mexiko bis zu 17,5 Milliarden Dollar einnehmen. Das Unternehmen habe für eine Veräußerung von Geschäften im Osten seines Heimatmarktes die Fühler zu AT&T in den USA und zu Softbank in Japan ausgestreckt, so die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag.

America Movil habe auch Kontakt zu Bell Canada und China Mobile aufgenommen. AT&T und America Movil lehnten eine Stellungnahme ab, bei den anderen Firmen war zunächst niemand zu erreichen.

America Movil trennt sich in großem Stil von Geschäften in Mexiko, um dort den Marktanteil auf unter 50 Prozent zu drücken und so neuen Auflagen der Wettbewerbshüter zu entgehen. Laut Bloomberg will sich America Movil von Infrastruktur auf einem Nord-Süd-Streifen entlang der Ostküste Mexikos trennen. Gebote seien von den kontaktierten Unternehmen bisher nicht eingeholt worden, weil sich America Movil mit genauen Informationen noch zurückhalte. Slim hatte unlängst die Mehrheit an Telekom Austria übernommen und will das Unternehmen über Zukäufe zu einem großen Anbieter in Europa ausbauen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte