Telekom Austria verlängert Vorstandsvertrag von Finanzchef Mayrhofer

Wien - Siegfried Mayrhofer bleibt Finanzchef der Telekom Austria. Sein zuerst auf nur ein Jahr befristeter Vorstandsvertrag wurde in der gestrigen Aufsichtsratssitzung um bis zu fünf Jahre verlängert, teilte das Unternehmen am Mittwochnachmittag mit.

Mayrhofer ist seit 1. Juni 2014 Chief Financial Officer (CFO) der Telekom Austria. Der neue Vertrag läuft bis zum 31. Mai 2020. "Wie alle Vorstandsverträge hat dieser eine Dauer von drei Jahren mit einer Verlängerungsoption um zwei Jahre", erläuterte das Unternehmen.

Der österreichische Telekomkonzern gehört zu knapp 60 Prozent zu America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim. Die Staatsholding ÖBIB (früher ÖIAG) hält 28,4 Prozent. Gemäß Syndikatsvertrag entscheidet Slim über zwei der drei Vorstände, die ÖBIB wiederum darf den Generaldirektor - aktuell Hannes Ametsreiter - vorschlagen. Erst kürzlich tauschten die Mexikaner den Technikvorstand Günther Ottendorfer gegen den Slim-Vertrauten Alejandro Plater aus.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma