Telekom Austria verschiebt Start von Streamingdienst A1 Now

Wien - Die Telekom Austria verschiebt den Start des Streamingdienstes A1 Now ins nächste Jahr. Man sei gerade dabei, das Feedback aus dem Betatest einzuarbeiten, erklärte Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm auf APA-Anfrage. "Wir planen auch, die Features zu erweitern. Ein Launch heuer wird sich daher nicht mehr ausgehen, wir gehen vom ersten Halbjahr 2016 aus", so die Sprecherin.

Die Telekom wollte mit der Online-Videothek ursprünglich noch heuer starten. Teil des Angebots soll auch ein "Cloud Recorder" sein, mit dem das TV-Programm von 40 Sendern bis zu eine Woche lang im Nachhinein abgerufen werden kann. Von Rechteinhabern kamen aber Bedenken. Wegen der unklaren urheberrechtlichen Lage liegen laut APA-Informationen ähnliche Aufnahmefunktionalitäten von anderen Betreibern vorerst in der Schublade.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab