Telekom Austria will in Österreich gegen Netflix in den Ring steigen

Die Telekom Austria will dem Video-Streamingdienst Netflix in Österreich Konkurrenz machen. "Noch dieses Jahr werden wir einen alternativen Streaming-Dienst anbieten, der sich am Konzept der mexikanischen Claro Video & Musica anlehnt", kündigte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter in einem Interview mit dem seit heute, Donnerstag, erscheinenden Wirtschafts-Monatsmagazin "Forbes Austria" an.

Claro Video & Musica sei über alle digitalen Plattformen abrufbar und in Lateinamerika eine "etablierte Größe", so der Telekom-Boss. "Dort hatte Claro nach nur 18 Monaten einen größeren Marktanteil als Netflix."

Der potenzielle Markt für Pay-TV-Inhalte, den die Telekom Austria in Mittelosteuropa und Österreich anzapfen könnte, beläuft sich auf knapp 9 Mrd. Euro, beruft sich "Forbes" auf ein internes Papier des Unternehmens. Laut Ametsreiter sind sowohl Kapital als auch Entschlossenheit vorhanden, um es mit Netflix aufzunehmen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma