Telekom Austria will in Österreich gegen Netflix in den Ring steigen

Die Telekom Austria will dem Video-Streamingdienst Netflix in Österreich Konkurrenz machen. "Noch dieses Jahr werden wir einen alternativen Streaming-Dienst anbieten, der sich am Konzept der mexikanischen Claro Video & Musica anlehnt", kündigte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter in einem Interview mit dem seit heute, Donnerstag, erscheinenden Wirtschafts-Monatsmagazin "Forbes Austria" an.

Claro Video & Musica sei über alle digitalen Plattformen abrufbar und in Lateinamerika eine "etablierte Größe", so der Telekom-Boss. "Dort hatte Claro nach nur 18 Monaten einen größeren Marktanteil als Netflix."

Der potenzielle Markt für Pay-TV-Inhalte, den die Telekom Austria in Mittelosteuropa und Österreich anzapfen könnte, beläuft sich auf knapp 9 Mrd. Euro, beruft sich "Forbes" auf ein internes Papier des Unternehmens. Laut Ametsreiter sind sowohl Kapital als auch Entschlossenheit vorhanden, um es mit Netflix aufzunehmen.

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump

München (APA/Reuters) - Europas größter Versicherer Allianz will seinen südeuropäischen Kunden künftig bei Schäden an Haus oder Wohnung gleich einen Handwerker ins Haus schicken können. Die Tochter Allianz Partners kauft vom Finanzinvestor Portobello Capital den spanischen Reparatur-Dienstleister Multiasistencia, wie der Versicherer am Montag in München mitteilte.
 

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Allianz kauft Handwerker-Service aus Spanien

Wien (APA) - Die österreichischen Unternehmen sind mit der aktuellen Wirtschaftslage zufrieden, haben aber ihre Erwartungen für die nähere Zukunft zurückgeschraubt. "Die Anzeichen verdichten sich, dass die nächsten Quartale zwar weiterhin eine positive Entwicklung, aber eine Abschwächung der Wachstumsdynamik bringen", geht aus dem aktuellen "WKÖ-Wirtschaftsbarometer" hervor.
 

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Gewerbliche Wirtschaft ist weniger optimistisch als zuletzt