Telekom Austria will in Österreich gegen Netflix in den Ring steigen

Die Telekom Austria will dem Video-Streamingdienst Netflix in Österreich Konkurrenz machen. "Noch dieses Jahr werden wir einen alternativen Streaming-Dienst anbieten, der sich am Konzept der mexikanischen Claro Video & Musica anlehnt", kündigte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter in einem Interview mit dem seit heute, Donnerstag, erscheinenden Wirtschafts-Monatsmagazin "Forbes Austria" an.

Claro Video & Musica sei über alle digitalen Plattformen abrufbar und in Lateinamerika eine "etablierte Größe", so der Telekom-Boss. "Dort hatte Claro nach nur 18 Monaten einen größeren Marktanteil als Netflix."

Der potenzielle Markt für Pay-TV-Inhalte, den die Telekom Austria in Mittelosteuropa und Österreich anzapfen könnte, beläuft sich auf knapp 9 Mrd. Euro, beruft sich "Forbes" auf ein internes Papier des Unternehmens. Laut Ametsreiter sind sowohl Kapital als auch Entschlossenheit vorhanden, um es mit Netflix aufzunehmen.

Wien (APA) - Maschinen können bald mehr als die Hälfte der Tätigkeiten übernehmen, die jetzt von Menschen ausgeübt werden. Dementsprechend ist mehr als die Hälfte der Jobs mittelfristig von Automatisierung oder "Robotern" bedroht. Ältere Menschen trifft das besonders hart, weil sie sich schwertun, eine neue Arbeit zu finden oder umzusatteln, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Mercer-Studie.
 

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Roboter bedrohen vor allem Jobs unqualifizierter älterer Menschen

Wien (APA) - Singapur unterzeichnet am Freitag ein Freihandelsabkommen mit der EU, das aber für London bald nicht mehr gilt. Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong schließt nicht aus, dass die Briten bilateral zu einem besseren Deal mit seinem Land gelangen könnten. "Es ist immer leichter, ein Abkommen mit einem Land statt mit einer Organisation aus 28 Staaten zu machen", sagte er am Mittwoch in Wien.
 

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Brexit - Singapurs Premier: Mit einem Land macht man leichter Deals

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