Telekom Austria kauft Kabelnetzbetreiber in Bulgarien

Trotz Sparprogramm treibt die Telekom Austria ihre Expansion am Balkan voran und kauft einmal mehr einen Festnetzbetreiber. In Bulgarien hat die TA nun den zweitgrößten Kabelnetzbetreiber des Landes übernommen.

Die Telekom Austria treibt unter der Regie des Großaktionärs America Movil ihr Wachstum in Osteuropa voran. In Bulgarien kaufe der Konzern den Kabelnetzbetreiber blizoo vom Finanzinvestor EQT, teilte das österreichische Unternehmen am Mittwoch mit.

Die neue Tochter ist der zweitgrößte Festnetzbetreiber in Bulgarien und hält einen Anteil von acht Prozent im Breitbandmarkt. Im Vorjahr verbuchte das Unternehmen bei einem Umsatz von 47 Millionen Euro einen operativen Gewinn (Ebitda) von 19 Millionen Euro.

Details zum Kaufpreis nannte die Telekom nicht. Dieser werde aus dem laufenden Geschäft finanziert. Der Zukauf soll nach der Genehmigung der Wettbewerbshüter im vierten Quartal abgeschlossen sein. Vergangenes Jahr hatte die Telekom den gleichnamigen mazedonischen Kabelbetreiber blizoo ebenfalls von EQT gekauft.

Vor einem Jahr hatte die Telekom bereits Blizoo in Mazedonien erworben, der Verkäufer war ebenfalls die Investmentfonds-Gesellschaft EQT. Blizoo in Mazedonien ist mit rund 63.000 Kunden und einem Jahresumsatz von 10 Mio. Euro deutlich kleiner.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro