Telekom Austria kauft Kabelnetzbetreiber in Bulgarien

Trotz Sparprogramm treibt die Telekom Austria ihre Expansion am Balkan voran und kauft einmal mehr einen Festnetzbetreiber. In Bulgarien hat die TA nun den zweitgrößten Kabelnetzbetreiber des Landes übernommen.

Die Telekom Austria treibt unter der Regie des Großaktionärs America Movil ihr Wachstum in Osteuropa voran. In Bulgarien kaufe der Konzern den Kabelnetzbetreiber blizoo vom Finanzinvestor EQT, teilte das österreichische Unternehmen am Mittwoch mit.

Die neue Tochter ist der zweitgrößte Festnetzbetreiber in Bulgarien und hält einen Anteil von acht Prozent im Breitbandmarkt. Im Vorjahr verbuchte das Unternehmen bei einem Umsatz von 47 Millionen Euro einen operativen Gewinn (Ebitda) von 19 Millionen Euro.

Details zum Kaufpreis nannte die Telekom nicht. Dieser werde aus dem laufenden Geschäft finanziert. Der Zukauf soll nach der Genehmigung der Wettbewerbshüter im vierten Quartal abgeschlossen sein. Vergangenes Jahr hatte die Telekom den gleichnamigen mazedonischen Kabelbetreiber blizoo ebenfalls von EQT gekauft.

Vor einem Jahr hatte die Telekom bereits Blizoo in Mazedonien erworben, der Verkäufer war ebenfalls die Investmentfonds-Gesellschaft EQT. Blizoo in Mazedonien ist mit rund 63.000 Kunden und einem Jahresumsatz von 10 Mio. Euro deutlich kleiner.

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

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Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden