Telekom Austria kauft Kabelnetzbetreiber in Bulgarien

Trotz Sparprogramm treibt die Telekom Austria ihre Expansion am Balkan voran und kauft einmal mehr einen Festnetzbetreiber. In Bulgarien hat die TA nun den zweitgrößten Kabelnetzbetreiber des Landes übernommen.

Die Telekom Austria treibt unter der Regie des Großaktionärs America Movil ihr Wachstum in Osteuropa voran. In Bulgarien kaufe der Konzern den Kabelnetzbetreiber blizoo vom Finanzinvestor EQT, teilte das österreichische Unternehmen am Mittwoch mit.

Die neue Tochter ist der zweitgrößte Festnetzbetreiber in Bulgarien und hält einen Anteil von acht Prozent im Breitbandmarkt. Im Vorjahr verbuchte das Unternehmen bei einem Umsatz von 47 Millionen Euro einen operativen Gewinn (Ebitda) von 19 Millionen Euro.

Details zum Kaufpreis nannte die Telekom nicht. Dieser werde aus dem laufenden Geschäft finanziert. Der Zukauf soll nach der Genehmigung der Wettbewerbshüter im vierten Quartal abgeschlossen sein. Vergangenes Jahr hatte die Telekom den gleichnamigen mazedonischen Kabelbetreiber blizoo ebenfalls von EQT gekauft.

Vor einem Jahr hatte die Telekom bereits Blizoo in Mazedonien erworben, der Verkäufer war ebenfalls die Investmentfonds-Gesellschaft EQT. Blizoo in Mazedonien ist mit rund 63.000 Kunden und einem Jahresumsatz von 10 Mio. Euro deutlich kleiner.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor