Telekom Austria verdient heuer mehr

Wien - Die Telekom Austria verdient heuer mehr als im Vorjahr, auch wenn sie etwas weniger Umsatz macht. Der Periodenüberschuss stieg im dritten Quartal 2015 um 7,3 Prozent auf 137,1 Mio. Euro, in den ersten neun Monaten zusammen gab es 308,4 Mio. Euro Gewinn, statt eines Verlustes von 136,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Der Umsatz war leicht rückläufig.

Gemessen am Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) hat das Geschäft in Österreich den Konzern in den ersten neun Monaten getragen. Im Heimatmarkt gab es einen Anstieg um 12,3 Prozent auf 675,7 Mio. Euro, während es in allen anderen Märkten Rückgänge gab. In Summe reichte das für einen Anstieg beim EBITDA um 1,7 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro. Zugleich gab es in Österreich einen Rückgang der Mitarbeiterzahl seit Ende September 2014 um 2 Prozent von 8.806 auf 8.628, während die Zahl der Mitarbeiter international leicht auf 7.441 zulegte.

Für das gesamte Jahr erwartet der Konzern einen Umsatz auf Vorjahresniveau und will der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 5 Cent vorschlagen.

In Österreich hat die Telekom Austria den Umsatz um 2,2 Prozent gesteigert. Dabei ist die Zahl der Mobilfunkkunden weiter leicht zurückgegangen (auf 5,4 Mio.), zugleich war auch der Umsatz je Kunden rückläufig (von 16,9 auf 16,3 Euro). Dank Breitband- und TV-Angeboten hat aber die Zahl der Festnetzkunden zugelegt (auf 2,3 Mio.). Der Umsatz je Kunden fiel allerdings auch hier - von 30,2 Euro im 3. Quartal 2014 auf 29,4 Euro im 3. Quartal 2015. Der Umsatz mit Sprachtelefonie fiel stärker, als der Umsatz mit Breitband und TV zulegen konnte.

In Weißrussland hat die Telekom Austria durch die Währungsabwertung verloren, in einheimischer Währung gab es einen deutlichen Zuwachs. In Bulgarien gab es trotz Anstiegs der Kundenzahl sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz ein deutliches Minus bei Umsatz und EBITDA. Die Telekom Austria hofft durch den Erwerb des zweitgrößten Kabelanbieters Blizoo auf künftiges Wachstum, der Zukauf wird erst im vierten Quartal konsolidiert. In Kroatien wieder "schwächte sich der Abwärtstrend langsam ab", heißt es in der Presseinformation zu den Quartalszahlen. Umsatz und EBITDA und Kunden im Mobilfunkbereich waren rückläufig, während es durch den Erwerb von Amis bei den Festnetzkunden ein Plus von 28,8 Prozent auf 273.500 gab.

Konzernweit hat die Telekom Austria letztlich sowohl im Mobilfunk, als auch noch mehr bei Festnetzanschlüssen ein solides Wachstum verbucht. Der Zukauf lokaler Kabelanbieter hat dazu beigetragen. Die Telekom Austria Gruppe hat nun 2,91 Mio. Festnetzanschlüsse (Plus 7,8 Prozent) und 20,2 Mio. Mobilfunkkunden (Plus 1,4 Prozent). Breitband war dabei der Renner: Der Zuwachs betrug im Festnetz 9,0 Prozent und im Mobilfunk 3,6 Prozent.

Krefeld (APA/dpa) - Der deutsche Fußball-Weltmeister Philipp Lahm hat die Mehrheit am traditionsreichen Naturkosthersteller Schneekoppe übernommen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die 1927 gegründete Firma versteht sich als "Premium-Marke im Segment natürlich gesunde Ernährung" und verkauft ihre Produkte in über 35 Ländern.
 

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Philipp Lahm übernimmt Mehrheit an Naturkosthersteller Schneekoppe

Ellwangen (APA/Reuters) - Die Haushaltsbatterien-Marke Varta gehört künftig dem bisherigen US-Konkurrenten Energizer. Die Amerikaner zahlen zwei Mrd. Dollar (1,63 Mrd. Euro) für das Batterien-Geschäft des Haushaltswaren-Konzerns Spectrum Brands mit den Marken Varta und Rayovac, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten.
 

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Varta-Haushaltsbatterien kommen künftig vom US-Konzern Energizer

Wien/Mailand (APA) - Der CEE-Chef der Bank Austria-Mutter UniCredit, Carlo Vivaldi, sieht gute Voraussetzungen für ein weiter anhaltendes Wirtschaftswachstum in den Ländern Zentral- und Osteuropas. In fast jedem dieser Länder sollten die Volkswirtschaften 2018 und 2019 über 3 Prozent wachsen, sagte Vivaldi am Dienstag bei einem Pressegespräch in Wien anlässlich des Euromoney CEE-Forums
 

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UniCredit-CEE-Chef: Gute Aussichten für Zentral- und Osteuropa