Telekom Austria -Analysten sehen stabilen Umsatz, aber Gewinneinbruch

Wien (APA) - Analysten erwarten für die am Dienstagabend anstehenden Quartalszahlen der Telekom Austria stabile Entwicklungen beim Umsatz und beim operativen Ergebnis (EBITDA), aber einen starken Rückgang beim Gewinn. Das Mittel der Prognosen von Credit Suisse, Erste Group und Raiffeisen Centrobank (RCB) für den Umsatz liegt bei 1.062,3 Mio. Euro und damit nur leicht über dem Vorjahreswert von 1.058,9 Mio.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wird im Schnitt mit 337,2 Mio. Euro erwartet. Das wäre ein geringfügiges Minus von 0,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres.

Deutliche Einbußen sehen Analysten aber beim Gewinn. Unterm Strich rechnen die Experten im Mittel mit einem Nettoergebnis nach Minderheiten von 11,1 Mio. Euro. Das wäre um rund 88 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Credit Suisse-Analysten heben hervor, dass die Telekom Austria im Mobilfunkbereich inflationsbedingte Preiserhöhungen durchbringen konnte. Bis dahin seien solche Schritte angesichts des scharfen Wettbewerbs ausgeblieben. Im Festnetzbereich auf dem Heimmarkt erwarten die Experten keine Trendänderungen. In Osteuropa dürfte das Geschäft in Bulgarien weiter wachsen, während Weißrussland angesichts der jüngsten Schwäche der lokalen Währung in Euro gerechnet schwächeln dürfte.

Telekom Austria - Analystenprognosen für das erste Quartal 2017 (in Mio. Euro):

~ Telekom Austria Mittel Vorjahr Änderung Umsatz 1.062,3 1.058,9 +0,3% EBITDA 337,2 339,5 -0,7% Nettoergebnis nach Minderheiten 11,1 90,1 -87,7% ~

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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