Telekom Austria - Analysten erwarten Verlust

Wien (APA) - Analysten erwarten für die am Dienstag nach Börsenschluss erwarteten Zahlen zum Schlussquartal 2017 der Telekom Austria zwar einen stabilen Umsatz, aber beim Nettoergebnis soll ein Verlust zu Buche stehen. Das Mittel der Prognosen von Erste Group und Raiffeisen Centrobank (RCB) für das Nettoergebnis liegt unterm Strich bei einem Minus von 48,1 Mio. Euro.

Im vierten Quartal 2016 fuhr das Telekommunikationsunternehmen noch einen Gewinn von 100,1 Mio. Euro ein. Der Umsatz wird im Mittel bei 1,1 Mrd. Euro gesehen und läge damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Während das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) um 3,8 Prozent auf 285,6 Mio. Euro zulegen soll, wird beim Betriebsergebnis (EBIT) ein Minus von 27,4 Mio. erwartet. Im Schlussquartal zuvor stand das EBIT mit 52,2 Mio. Euro noch in der Gewinnzone.

Die Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobil Austria, übernahm UPC Austria. Dadurch könnte es für die Deutsche Telekom einfacher werden, mit dem heimischen Marktführer Telekom Austria zu konkurrieren. T-Mobile Austria bietet ab Jänner 2018 in Österreich hybrides Breitband-Internet durch die Kombination von Mobilfunk und Festnetz in einem Anschluss (Router) an. Dazu wird allerdings ein Vertrag mit A1 Telekom Austria genutzt.

Außerdem bleibe die Konkurrenz der Billiganbieter weiterhin hoch, konstatierten die RCB-Experten in ihrer jüngsten Analyse.

Telekom Austria - Analystenprognosen für das vierte Quartal 2017 (in Mio. Euro):

~ Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 1.100,0 1.098,2 0,2% EBITDA 285,6 275,1 3,8% EBIT -27,4 52,2 n.v. Nettoergebnis nach Minderheiten -48,1 100,1 n.v. ~

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte