Telefonica nach Zukäufen zuversichtlicher für das Gesamtjahr

Madrid - Der spanische Telekomkonzern Telefonica erwartet nach Übernahmen in Brasilien und Spanien in diesem Jahr mehr Umsatz als bisher. Zugleich werden die Zukäufe aber das Ergebnis belasten, weshalb die O2-Mutter ihre Gewinnprognose zurücknimmt, wie Telefonica am Donnerstag mitteilte.

Die Erlöse sollen demnach mehr als 9,5 Prozent zum Vorjahr zulegen, bisher hatten die Spanier sieben Prozent in Aussicht gestellt. Die Rendite im operativen Geschäft werde um 1,2 Prozentpunkte statt um einen Prozentpunkt geringer ausfallen.

Im abgelaufenen Quartal erntete Telefonica die Früchte seiner dreijährigen Restrukturierung sowie der Investitionen in neue Netze und Produkte. Der operative Gewinn stieg um 6,8 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro; netto legte der Konzern um 70 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro zu. Dabei half auch der Verkauf des britischen Geschäfts sowie von Telecom-Italia-Aktien. In Deutschland, wo Telefonica den Konkurrenten E-Plus übernahm, stieg der Betriebsgewinn um 13 Prozent.

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Politik

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Brüssel (APA) - Nächste Woche will die EU-Kommission ihre Klimastrategie für 2050 präsentieren, die 2019 von Rat und Parlament beschlossen werden soll. Für den WKÖ-Energieexperten Stephan Schwarzer ist dies "ein wichtiger und richtiger Schritt", der durch "viele neue Technologien" Chancen für die Wirtschaft bieten werde. Die Strategie sollte aber nicht auf Zahlen fixiert sein, so Schwarzer am Mittwoch in Brüssel.
 

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WKÖ sieht Chance für Wirtschaft in Klimapolitik

Washington/Menlo Park (APA/AFP) - Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat einen Rücktritt von der Spitze des durch eine Reihe von Krisen belasteten US-Konzerns ausgeschlossen. "Das ist nicht der Plan", sagte Zuckerberg am Dienstag (Ortszeit) dem Sender CNN auf eine entsprechende Frage.
 

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