Telefonica nach Zukäufen zuversichtlicher für das Gesamtjahr

Madrid - Der spanische Telekomkonzern Telefonica erwartet nach Übernahmen in Brasilien und Spanien in diesem Jahr mehr Umsatz als bisher. Zugleich werden die Zukäufe aber das Ergebnis belasten, weshalb die O2-Mutter ihre Gewinnprognose zurücknimmt, wie Telefonica am Donnerstag mitteilte.

Die Erlöse sollen demnach mehr als 9,5 Prozent zum Vorjahr zulegen, bisher hatten die Spanier sieben Prozent in Aussicht gestellt. Die Rendite im operativen Geschäft werde um 1,2 Prozentpunkte statt um einen Prozentpunkt geringer ausfallen.

Im abgelaufenen Quartal erntete Telefonica die Früchte seiner dreijährigen Restrukturierung sowie der Investitionen in neue Netze und Produkte. Der operative Gewinn stieg um 6,8 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro; netto legte der Konzern um 70 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro zu. Dabei half auch der Verkauf des britischen Geschäfts sowie von Telecom-Italia-Aktien. In Deutschland, wo Telefonica den Konkurrenten E-Plus übernahm, stieg der Betriebsgewinn um 13 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte