Telefonica Deutschland legt UMTS-Netze von O2 und E-Plus zusammen

München - Kunden des Mobilfunkanbieters Telefonica Deutschland sollen künftig in Funklöchern automatisch die UMTS-Netze der Marken O2 oder E-Plus nutzen können. Der Konzern kündigte am Mittwoch in München an, die Mobilfunknetze der dritten Generation der beiden Marken zusammenzulegen. Ab Mitte April öffne Telefonica Deutschland "für alle Kunden" des Unternehmens die UMTS-Netze von O2 und E-Plus.

In Städten sei die UMTS-Netzversorgung dadurch dichter, in ländlichen Regionen "deutlich ausgeweitet". Der Mobilfunkstandard UMTS bietet hohe Datenübertragungsraten und ermöglicht dadurch eine schnelle Internetverbindung.

Zu Telefonica Deutschland gehören neben O2 und E-Plus unter anderem die Marken Base, Simyo und Fonic. Telefonica Deutschland hatte im vergangenen Jahr E-Plus übernommen und war damit in Deutschland vor der Deutschen Telekom und Vodafone zum Mobilfunkanbieter mit der größten Kundenzahl aufgestiegen.

Mit der Zusammenlegung der UMTS-Netze von O2 und E-Plus profitierten die Kunden nun "von den ersten konkreten Vorteilen der Fusion" mit E-Plus, erklärte Konzernchef Thorsten Dirks. Damit falle der "Startschuss für das neue Netz von Telefónica Deutschland". Das Unternehmen kündigte an, innerhalb von fünf Jahren die beiden Netzinfrastrukturen von O2 und E-Plus komplett zusammenzuführen.

Wien (APA) - Die Bundesregierung hat heute, Montag, beim IKT-Konvent in Wien ihre neue Digitalstrategie vorgestellt. Die Kernthemen der Veranstaltung waren der Ausbau der 5G-Mobilfunktechnlogie, die Digitalisierung von Klein-und Mittelunternehmen sowie die Integration von digitalen Lehrinhalten in die Bildung. Österreich soll Spitzenreiter beim Thema Digitalisierung werden.
 

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IKT-Konvent: Österreich soll digitaler Vorreiter werden

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der mit einer Reihe von Schmiergeldskandalen konfrontierte Schweizer Pharmakonzern Novartis knüpft die Auszahlung von Boni an seine Vertriebsmitarbeiter auch an ihr ethisch korrektes Verhalten. Sie müssen auf einer dreistufigen Bewertungsskala mindestens die Note 2 erreichen, um sich für die variablen Lohnanteile zu qualifizieren.
 

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Novartis knüpft Boni-Zahlungen an korrektes Verhalten

Istanbul (APA/Reuters) - Angesichts des Verfalls der Landeswährung Lira drückt die Türkei bei konkursbedrohten Firmen ein Auge zu. Sie müssen in Fremdwährungen aufgelaufene Verluste nicht mehr berücksichtigen, wenn es um die Entscheidung geht, Insolvenz anzumelden. Eine solche Regelung wurde nun in das Handelsgesetz aufgenommen und soll bis Anfang 2023 gelten.
 

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Türkei nimmt vom Aus bedrohten Firmen Fremdwährungssorgen