Telefonica Deutschland legt UMTS-Netze von O2 und E-Plus zusammen

München - Kunden des Mobilfunkanbieters Telefonica Deutschland sollen künftig in Funklöchern automatisch die UMTS-Netze der Marken O2 oder E-Plus nutzen können. Der Konzern kündigte am Mittwoch in München an, die Mobilfunknetze der dritten Generation der beiden Marken zusammenzulegen. Ab Mitte April öffne Telefonica Deutschland "für alle Kunden" des Unternehmens die UMTS-Netze von O2 und E-Plus.

In Städten sei die UMTS-Netzversorgung dadurch dichter, in ländlichen Regionen "deutlich ausgeweitet". Der Mobilfunkstandard UMTS bietet hohe Datenübertragungsraten und ermöglicht dadurch eine schnelle Internetverbindung.

Zu Telefonica Deutschland gehören neben O2 und E-Plus unter anderem die Marken Base, Simyo und Fonic. Telefonica Deutschland hatte im vergangenen Jahr E-Plus übernommen und war damit in Deutschland vor der Deutschen Telekom und Vodafone zum Mobilfunkanbieter mit der größten Kundenzahl aufgestiegen.

Mit der Zusammenlegung der UMTS-Netze von O2 und E-Plus profitierten die Kunden nun "von den ersten konkreten Vorteilen der Fusion" mit E-Plus, erklärte Konzernchef Thorsten Dirks. Damit falle der "Startschuss für das neue Netz von Telefónica Deutschland". Das Unternehmen kündigte an, innerhalb von fünf Jahren die beiden Netzinfrastrukturen von O2 und E-Plus komplett zusammenzuführen.

Luxemburg/Brüssel (APA) - Der EuGH-Generalanwalt hat der Raiffeisenbank St. Stefan-Jagerberg-Wolfsberg in einem Fall gegen eine kroatische Kreditnehmerin, die den Kredit nachträglich für nichtig erklären lassen wollte, den Rücken gestärkt. Das kroatische Gesetz, wonach Kreditverträge mit ausländischen Kreditgebern rückwirkend bis zu 17 Jahre für nichtig erklärt werden könnten, verstoße gegen EU-Recht.
 

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EuGH-Generalanwalt stärkt Raiffeisen Rücken gegen kroatisches Gesetz

Wien (APA) - Ein Korb mit 131 identen Drogerieprodukten kostet in Wien um 39 Prozent mehr als in München, hat die Arbeiterkammer erhoben. Sie durchstöberte dafür im Oktober 15 Super- und Drogeriemärkte in den beiden Städten.
 

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AK: Korb mit Drogeriewaren in Wien 39 Prozent teurer als in München

Aachen (APA/dpa) - Der deutsche Schmerzmittel-Hersteller Grünenthal hat auf seiner milliardenschweren Einkaufstour den US-Markt ins Visier genommen. Die Firma teilte am Mittwoch in Aachen die Übernahme des US-Vertriebsspezialisten Averitas Pharma mit. Das Unternehmen soll den Verkauf von Schmerzpflastern übernehmen, die etwa bei Gürtelrose genutzt werden.
 

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Pharmafirma Grünenthal übernimmt US-Vertriebsspezialisten