Telecom-Italia-Verwaltungsratspräsident übernimmt CEO-Funktionen

Nach dem Rücktritt von Telecom Italia-Chef Marco Patuano übernimmt der Verwaltungsratspräsident des Unternehmens, Giuseppe Recchi, interimistisch seine Agenden. Recchi soll bis zur Ernennung eines Nachfolger Patuanos als CEO amtieren. Als Favorit im Rennen um Patuanos Nachfolge gilt der Chef der italienischen Privatbahn NTV, Flavio Cattaneo.

Patuano wird für das einvernehmliche Ende seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit eine Abfertigung von 6 Mio. Euro erhalten, teilte der italienische Telekom-Konzern am Dienstag mit und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Offiziell nannte der Konzern keine Gründe für das Aus.
Medienberichten zufolge liegt Patuano mit dem französischen Großaktionär Vivendi und dessen Verwaltungsratschef Vincent Bollore im Streit. Vivendi hatte die Beteiligung an Telecom Italia in weniger als einem Jahr verdreifacht und hält nunmehr 24,9 Prozent an dem früheren Monopolisten.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma