Tele Columbus lässt sich von Börsenflops nicht beirren

Der Kabelanbieter Tele Columbus will sich bei seinen Börsenplänen vom Kurssturz der jüngsten Börsenneulinge aus der Internet-Branche nicht beirren lassen. "Die Kursentwicklung bei Zalando und Rocket Internet bringt uns nicht vor unseren Plänen ab", sagte Tele-Columbus-Finanzvorstand Frank Posnanski der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Womöglich werde es nun für junge Unternehmen schwerer, die Börse zur Finanzierung des Wachstums anzuzapfen. "Aber das Geschäftsmodell und die Märkte, auf denen wir aktiv sind, lassen sich mit diesen Fällen überhaupt nicht vergleichen."

Die Aktien des Online-Händlers Zalando und der Internet-Holding Rocket sind seit den vielbeachteten Börsengängen in der vergangenen Woche jeweils um rund 20 Prozent abgestürzt. Banker glauben, dass Tele Columbus davon nicht ganz unberührt bleiben wird: "Natürlich werden Investoren nach den Flops genauer auf die Bewertung schauen und einen etwas konservativeren Ansatz fordern", sagte ein in die Vorbereitungen involvierter Banker.

Die Erstnotiz von Tele Columbus wird noch für diesen Monat erwartet. Einen Verkauf in letzter Minute schließt Tele Columbus aus: "Unser Weg führt ganz klar Richtung Börse. Um es deutlich zu sagen: Auf uns ist in letzter Zeit niemand zugekommen, und wir führen keine Gespräche über einen möglichen Verkauf", sagte Posnanski. Die Deutsche Telekom hatte abgewinkt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro