Tech-Pioniere beklagen bürokratische Hürden

München (APA/dpa) - Unternehmer und Forscher beklagen fehlende oder veraltete Rechtsvorschriften für Drohnen, Lufttaxis und andere neue Mobilitätsdienste. Staatliche Reglementierung sei heute oft das größte Problem, sagte der Chef der Airbus-Rüstungs- und Raumfahrtsparte, Dirk Hoke, am Montag auf der Innovationskonferenz DLD in München.

Bald könnten Millionen Drohnen in Großstädten Waren ausliefern. Aber auf die Frage nach den Vorschriften dafür habe ihm ein Regierungsvertreter gesagt, es gebe noch keinerlei Pläne dafür, sagte Hoke. Generell sei in der EU mitunter nicht abzusehen, ob es nationale oder europaweite Lösungen geben werde.

Der Chef des Entwicklers kleiner Fluggeräte Volocopter, Florian Reuter, betonte, in Singapur oder Dubai seien die Verantwortlichen vor Ort Herren über ihren Luftraum - anders als der Oberbürgermeister von München. Er verstehe zwar, dass niemand unsichere Maschinen losfliegen lassen könne. Aber er würde seine elektrischen Lufttaxis gerne in der Heimat vorführen. Mariana Avezum, Gründerin des Hyperloop-Magnetschnellbahn-Projekts an der Technischen Universität München, sagte: "Reglementierung ist das Problem."

Hoke erinnerte an die Zeiten, als ein Mensch mit roter Fahne vor jedem Automobil gehen musste oder die Befürchtung bestand, die 25 Kilometer pro Stunde schnelle Eisenbahn könne die Menschen wahnsinnig machen. Heute erschrecke die Digitalisierung viele Menschen. Aber "der Wandel wird kommen, niemand wird ihn stoppen".

Ense (APA/dpa) - Neue Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Kettcar-Hersteller Kettler: In letzter Minute ist es dem Unternehmen am Freitag gelungen, eine Zwischenfinanzierung von der Heinz-Kettler-Stiftung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen die Suche nach potenziellen Investoren fortsetzen.
 

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Neue Hoffnung für Kettcar-Hersteller Kettler

Wien (APA) - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in mehreren Zeitungsinterviews am Wochenende Kritik an der Regierung geübt. Beim 12-Stunden-Tag bemängelte er die überhastete Umsetzung ohne Einbindung relevanter Gesprächspartner. Unzufrieden ist er auch mit der Behördenpraxis bei der Abschiebung von gut integrierten Menschen und Familien aus Österreich.
 

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Van der Bellen kritisiert überhastete Umsetzung des 12-Stunden-Tags

New York (APA/dpa) - Das traditionsreiche US-Wirtschaftsblatt "Fortune" wechselt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Besitzer. Man habe sich mit dem thailändischen Geschäftsmann Chatchaval Jiaravanon auf einen Kaufpreis in Höhe von 150 Millionen Dollar (123 Mio Euro) in bar geeinigt, teilte die Eigentümergesellschaft Meredith Corporation am Freitag mit. Der Verkauf solle bis Ende 2018 abgeschlossen werden.
 

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Thailändischer Geschäftsmann kauft US-Magazin "Fortune"