Teak Holz - Verkaufte Plantagen könnten noch weniger einbringen

Die versteigerten costa-ricanischen Baumplantagen der insolventen oberösterreichischen Teak Holz International AG könnten noch weniger einbringen. Grund ist der Streit um das Pfandrecht an den Aktien, das Gläubiger der Wandelschuldverschreibung für sich geltend machen.

Der Insolvenzverwalter werde nun auch die Haftung ehemaliger Aktionäre, Organe und der Abschlussprüfer untersuchen, teilte THI am Mittwoch mit.
Die THI-Fincas in Costa Rica wurden bereits im März an den chinesischen Investor C-East Holding Group für 2,2 Mio. Euro verkauft. Am heutigen Mittwoch erfolgte das Closing des Deals. "Damit hat die Schuldnerin ihr wesentliches Vermögen veräußert", erklärte die THI AG in einer Pflichtmitteilung.
Wegen des Pfandrechtsstreits könnten für die Masse aber 1,3 Mio. Euro weniger übrigbleiben, also nur mehr 0,9 Mio. Euro.
Die sechs Plantagen in Costa Rica sind knapp 2.000 Hektar groß und sollten ursprünglich, im Dezember 2015, für mindestens 3,1 Mio. Euro versteigert werden. Der Auktionsversuch ist aber gescheitert.
Die Chinesen haben mit dem Erwerb der Fincas nur auf den ersten Blick ein Schnäppchen gemacht, denn sie mussten auch alle bekannten und allenfalls noch nicht bekannte Schulden der Plantagengesellschaften übernehmen. Laut Angaben des Masseverwalters vom März hat die Teak Holz Verbindlichkeiten von 14,7 Mio. Euro.
Die Gläubiger forderten knapp 50 Mio. Euro von Teak Holz, der Masseverwalter hat aber nur 28 Mio. Euro anerkannt und bestreitet die Pfandrechte von Aktionären.
Mit dem Fall Teak Holz ist auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) befasst.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro