Teak Holz verhandelt auf Hochtouren mit Gläubigern

Beim angeschlagenen Linzer Plantagenbetreiber Teak Holz (THI) bleibt die Lage angespannt. Das Unternehmen sucht fieberhaft nach einem Geldgeber und verhandelt auf Hochtouren mit den Gläubigern. Es könnte noch diese Woche zu einer Einigung kommen, hieß es am Mittwoch aus dem Unternehmen. THI hat sich eine interne Deadline um Ostern gesetzt.

Genau könne man aber nicht vorhersagen, wann die Unternehmensführung und ihre Gläubiger auf einen grünen Zweig kommen, verlautete am Mittwoch. Schließlich seien sehr viele - u. a. Banken, Anleihegläubiger, Beraterfirmen - involviert. Die Telefone liefen jedenfalls heiß.

Die börsennotierte Teak Holz sitzt auf einem Schuldenberg von knapp 32 Mio. Euro und braucht dringend Geld, zumindest in Form eines Brückenkredits. Der Vorstand hatte im Dezember 2014 mitgeteilt, dass auf den Plantagen in Costa Rica nur halb so viele Teakbäume stehen wie in den Vorjahren bilanziert. Die Bäume sind weniger wert als die Schulden betragen.

Scheitert die Sanierung, könnte das die Pleite für THI bedeuten. Zuletzt wurde mit den Gläubigern ein Stillhalteabkommen geschlossen - sie verzichten vorübergehend auf die Tilgung ihrer Schulden. Ursprünglich wollte der Vorstand schon im Februar eine Zwischenfinanzierung präsentieren, daraus ist bis dato aber nichts geworden.

Wien (APA) - US-Präsident Donald Trump droht mit Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU. Das ist aber kein politischer Alleingang Tumps. "Sollte Trump Strafzölle auf Autos erheben, dann wird es in den USA nicht viel Widerstand geben", sagte Michael McAdoo, Experte für Handelsfragen bei der Boston Consulting Group, im Gespräch mit der APA.
 

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Strafzölle auf Auto-Importe haben in USA breiten politischen Rückhalt

Wien (APA) - Rund zehn Jahre nach der zweitgrößten Immobilienpleite Deutschlands und achtjährigen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Wien Anklage gegen den ehemaligen Chef der Level-One-Gruppe erhoben, den Linzer Cevdet Caner (45). Heute, Montag, beginnt am Wiener Landesgericht für Strafsachen unter dem Vorsitz von Richter Michael Tolstiuk der Prozess gegen Caner und mehrere Mitangeklagte.
 

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Betrugsprozess gegen Linzer Milliarden-Pleitier Cevdet Caner beginnt

Washington/Cupertino (Kalifornien) (APA/AFP) - Apple-Chef Tim Cook hat sich beim Thema Datenschutz für ein Eingreifen des Staates ausgesprochen. Er sei zwar allgemein "kein großer Fan von Regulierungen", sagte Cook in einem Interview mit der Nachrichtenseite Axios, das am Sonntag im US-Sender HBO ausgestrahlt wurde.
 

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Apple-Chef für staatliche Regulierung von Technologiekonzernen