Teak Holz verhandelt auf Hochtouren mit Gläubigern

Beim angeschlagenen Linzer Plantagenbetreiber Teak Holz (THI) bleibt die Lage angespannt. Das Unternehmen sucht fieberhaft nach einem Geldgeber und verhandelt auf Hochtouren mit den Gläubigern. Es könnte noch diese Woche zu einer Einigung kommen, hieß es am Mittwoch aus dem Unternehmen. THI hat sich eine interne Deadline um Ostern gesetzt.

Genau könne man aber nicht vorhersagen, wann die Unternehmensführung und ihre Gläubiger auf einen grünen Zweig kommen, verlautete am Mittwoch. Schließlich seien sehr viele - u. a. Banken, Anleihegläubiger, Beraterfirmen - involviert. Die Telefone liefen jedenfalls heiß.

Die börsennotierte Teak Holz sitzt auf einem Schuldenberg von knapp 32 Mio. Euro und braucht dringend Geld, zumindest in Form eines Brückenkredits. Der Vorstand hatte im Dezember 2014 mitgeteilt, dass auf den Plantagen in Costa Rica nur halb so viele Teakbäume stehen wie in den Vorjahren bilanziert. Die Bäume sind weniger wert als die Schulden betragen.

Scheitert die Sanierung, könnte das die Pleite für THI bedeuten. Zuletzt wurde mit den Gläubigern ein Stillhalteabkommen geschlossen - sie verzichten vorübergehend auf die Tilgung ihrer Schulden. Ursprünglich wollte der Vorstand schon im Februar eine Zwischenfinanzierung präsentieren, daraus ist bis dato aber nichts geworden.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit