Taxi- und Uber-Fahrer streiten am Prager Flughafen

Prag (APA/dpa) - Am Prager Flughafen eskaliert der Streit zwischen Taxifahrern und der Konkurrenz des Internet-Fahrvermittlers Uber. Die Polizei setzte am Montag erstmals Bereitschaftspolizisten in voller Montur ein, um die protestierende Menge unter Kontrolle zu halten. Das berichtete die Zeitung "Pravo" in ihrer Onlineausgabe.

Uber-Fahrer werden seit Tagen bei der Anfahrt am Flughafen-Terminal von Taxifahrern bedrängt und ihre Autos mit Aufklebern wie "Illegaler Transport" beklebt. Nach Angaben der Polizei kam es sogar zu Gewalttätigkeiten. So sei einem Uber-Fahrer die Frontscheibe seines Pkws eingeschlagen worden. Uber wirbt derzeit mit einer großen Plakatkampagne in Tschechien für seine Dienste.

Die Prager Oberbürgermeisterin Adriana Krnacova hält nichts von einem Verbot des umstrittenen Fahrdienstleisters. "Es geht mir nicht darum, diese modernen Dienstleistungen zu verbieten, sondern darum, faire Bedingungen zu schaffen, die für alle gleich sind", teilte die Politikerin der liberalen ANO-Partei mit.

Im ersten Halbjahr 2017 fertigte der Vaclav-Havel-Flughafen in Prag knapp 6,8 Millionen Reisende ab. Das ist ein Zuwachs um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch viele Deutsche aus dem Grenzgebiet fliegen von Prag aus in den Urlaub.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro