Tausende schmutzige Diesel-Altautos fahren jetzt in Bulgarien

Brüssel (APA/dpa) - Nach der Abkehr vieler Westeuropäer vom Diesel landen zehntausende Altautos in Südosteuropa. 2017 habe allein Bulgarien mehr als 100.000 Gebrauchtwagen importiert, darunter 35.000 Diesel, rechnete der europäische Verband Transport & Environment am Montag in Brüssel vor. Jedes zweite der Dieselautos sei älter als zehn Jahre.

Bei den im vergangenen Jahr nach Bulgarien eingeführten Dieselwagen liege der Ausstoß gesundheitsgefährdender Stickoxide im Durchschnitt zwölf Mal höher als der EU-Grenzwert für Neuwagen. Auch fehle bei den alten Wagen der serienmäßige Partikelfilter gegen Feinstaub, monierte der Verband.

Der Diesel hat seit den Enthüllungen über manipulierte Abgaswerte und der Furcht vor Fahrverboten in Deutschland und anderen Ländern an Ansehen verloren. Transport & Environment untersuchte die Exporte nach Bulgarien, weil das Land derzeit den EU-Ratsvorsitz hat und dort am Dienstag eine informelle Umweltminister-Tagung beginnt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte