Tata hat sieben Interessenten für Stahlgeschäft in Großbritannien

London/Mumbai (Bombay) - Für die verlustbringenden Stahlwerke von Tata in Großbritannien gibt es dem Unternehmen zufolge sieben Interessenten. Das Unternehmen nannte am Dienstag keine Namen.

Zwei potenzielle Käufer sind bereits bekannt - vor einer Woche hatte der multinationale Metallkonzern Liberty House des indischen Milliardärs Sanjeev Gupta eine Absichtserklärung angekündigt. Auch eine Gruppe von Managern bei Tata in Großbritannien kündigte unter dem Namen Excalibur Steel UK ein Angebot an.

Der indische Konzern Tata hatte Ende März den Verkauf seiner Werke mit noch knapp 12.000 Beschäftigten in Großbritannien angekündigt. Die britische Regierung versprach wenige Wochen später großzügige Hilfe in Höhe von "hunderten Millionen Pfund" bei einer Übernahme.

Bisher hat Tata für einen symbolischen Preis nur einen Käufer für die Langstahl-Produktion in Europa gefunden. Die britische Fondsgesellschaft Greybull Capital übernimmt Standorte in Großbritannien mit 4.400 Mitarbeitern und ein Werk im französischen Hayange mit 400 Angestellten.

Europas Stahlsektor leidet seit Jahren vor allem unter Billigimporten aus China. Tata soll allein mit dem Werk Port Talbot in Wales eine Million Pfund Verlust pro Tag machen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro