Takko prüft nach erfolgreichem Geschäftsjahr weiter Börsengang

Telgte (APA/dpa) - Der deutsche Modediskonter Takko schließt einen Börsengang nach wie vor nicht aus. "Wir prüfen gemeinsam mit Apax weiterhin unterschiedliche Optionen", sagte ein Sprecher bei der Vorlage des Geschäftsberichts am Mittwoch. Eine Entscheidung gebe es aber noch nicht.

Die Beteiligungsgesellschaft Apax hatte Takko 2010 vom Wettbewerber Advent übernommen. Damals war von einem Kaufpreis von 1,2 Milliarden Euro die Rede. Wie viele andere in der Modebranche geriet auch Takko in den Strudel einer Branchenkrise, ausgelöst unter anderem durch Online-Konkurrenz wie Amazon oder Zalando.

Inzwischen ist das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf rund 1,1 Mrd. Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) erhöhte sich um rund 11 Prozent auf 148,1 Mio. Euro. Angaben zum Gewinn unter dem Strich machte der Diskonter für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht. In den beiden Jahren zuvor steckte das Unternehmen jedoch noch tief in den roten Zahlen.

Der international agierende Modediskonter Takko steht in Konkurrenz mit Primark, Kik oder H&M und verfügt über knapp 1.900 Filialen in 17 europäischen Ländern. 70 Geschäfte seien im vergangenen Jahr hinzugekommen, heißt es in der Mitteilung zum Geschäftsbericht. Bereits im Frühjahr kündigte das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr 100 weitere Neueröffnungen an.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte