Takata ersetzt Chemikalie in Airbags nach gefährlichen Pannen

Nach der größten Rückrufaktion in der Automobilgeschichte der USA will der japanische Zulieferer Takata Konsequenzen aus seinen defekten Airbags ziehen. Takata treibe den Austausch womöglich fehlerhafter Airbags in bis zu 34 Mio. Autos in den USA voran, hieß in einer Erklärung, die der Vize-Chef der Takata-Tochterfirma in den USA, TK Holdings, am Dienstag im Kongress in Washington abgeben wollte.

Dazu gehöre auch, dass die Airbag-Gasgeneratoren nun nicht mehr Ammoniumnitrat als Treibmittel enthielten, kündigte TK Holdings-Vize Kevin Kennedy darin an. Einige Fachleute halten Ammoniumnitrat für den Auslöser für die gefährlichen Pannen mit Takata-Airbags. Die Luftkissen können wegen eines Fehlers im Gasgenerator in Sekundenbruchteilen platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten.

Weltweit werden insgesamt sechs Todesfälle und 105 Verletzte mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht. Laut Takata entstehen die Mängel offenbar, wenn die Autos über viele Jahre einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze ausgesetzt sind.

Takata startete daher die Rekord-Rückrufaktion. In den USA sind elf Hersteller betroffen: BMW, Fiat, Chrysler, General Motors, Ford, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru, Toyota und vor allem Honda. Auch in Österreich mussten Fahrzeuge von Honda, Nissan und Toyota zurückgerufen werden. Die Austauschaktion könnte nach Einschätzung der US-Behörden Jahre dauern.

Takata ist einer der weltweit größten Airbag-Hersteller. Das Unternehmen hat 36.000 Mitarbeiter und dutzende Standorte in 20 Ländern, darunter mehrere in Deutschland. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, die Probleme mit seinen Airbags jahrelang ignoriert und dann zu spät gehandelt zu haben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen