Takata-Chef lehnt Rücktritt im Zuge des Airbagskandals ab

Der Chef des japanischen Autozulieferers Takata lehnt einen Rücktritt in Folge des Airbagskandals ab. Shigehisa Takada habe zur Zeit nicht die Absicht, seinen Posten aufzugeben, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit.

Zugleich entschuldigte sich der Konzern bei Kunden und Investoren für "Unannehmlichkeiten und Unsicherheiten" in Zusammenhang mit den Rückrufen.

Weltweit stehen möglicherweise elf Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung, die meisten davon in den USA. Bei manchen Airbags explodieren bei Feuchtigkeit die Vorrichtungen mit zu viel Kraft, wodurch Fahrzeuginsassen von Splittern getroffen werden können.

50 Millionen Autos müssen deswegen weltweit zurück in die Werkstätten. Der 49-jährige Takada, ein Enkel des Firmengründers, steht in der Kritik, weil er sich in dem Fall bisher bedeckt gehalten hat.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte