Takata-Chef lehnt Rücktritt im Zuge des Airbagskandals ab

Der Chef des japanischen Autozulieferers Takata lehnt einen Rücktritt in Folge des Airbagskandals ab. Shigehisa Takada habe zur Zeit nicht die Absicht, seinen Posten aufzugeben, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit.

Zugleich entschuldigte sich der Konzern bei Kunden und Investoren für "Unannehmlichkeiten und Unsicherheiten" in Zusammenhang mit den Rückrufen.

Weltweit stehen möglicherweise elf Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung, die meisten davon in den USA. Bei manchen Airbags explodieren bei Feuchtigkeit die Vorrichtungen mit zu viel Kraft, wodurch Fahrzeuginsassen von Splittern getroffen werden können.

50 Millionen Autos müssen deswegen weltweit zurück in die Werkstätten. Der 49-jährige Takada, ein Enkel des Firmengründers, steht in der Kritik, weil er sich in dem Fall bisher bedeckt gehalten hat.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

Newsticker

Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

Newsticker

Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

Newsticker

"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber