Takata rutschte wegen Airbag-Skandals in die Verlustzone

Tokio - Der japanische Autozulieferer Takata rutschte wegen der Kosten für der millionenfachen Airbag-Rückrufe in die roten Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März habe es einen Verlust von umgerechnet 106 Mio. Euro gegeben, kündigte der Konzern am Montag auf Basis vorläufiger Zahlen an. Bisher hatte Takata einen Gewinn von rund 40 Mio. Euro in Aussicht gestellt.

Zudem schraubte das Unternehmen seine Erwartungen für Gewinn und Umsatz im laufenden Geschäftsjahr 2016/17 zurück.

Erst vergangene Woche musste Takata auf Druck der US-Behörden bis zu 40 Millionen weitere Airbags zurückrufen. In diesem Zusammenhang berichtete die japanische Zeitung "Nikkei", dass der Rückruf sogar noch ausgeweitet werden könnte. Demnach könnte die Zahl der betroffenen Fahrzeuge auf 120 Millionen steigen.

Weltweit stehen mindestens elf Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata-Airbags in Verbindung, die meisten davon in den USA. Bei manchen Luftkissen explodieren bei Feuchtigkeit die Vorrichtungen mit zu viel Kraft, wodurch Fahrzeuginsassen von Splittern getroffen werden können. Allein in den USA haben bisher 14 Autobauer 24 Millionen Fahrzeuge wegen des Defekts zurückgerufen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro