Tajani: "Nicht die Märkte entscheiden Italiens Schicksal"

Rom/Straßburg (APA) - Italien ist keine "Demokratie mit beschränkter Souveränität". Dies betonte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani nach dem Schlagabtausch rund um die gescheiterte Regierungsbildung aus europakritischen Kräften in Rom.

"Nicht die Finanzmärkte entscheiden das Schicksal der italienischen Republik, sondern die Bürger mit ihrer freien Stimme und die Institutionen, die sie vertreten. Ich bitte alle, den Willen der Italiener zu respektieren", so Tajani in einem Tweet.

Zuvor hatte Tajani die Möglichkeit eines Austritt Italiens aus der Eurozone als "Dummheit" bezeichnet. "Ich bin überzeugt, dass Italien und die Italiener die richtige Lösung für alle Probleme finden werden. Ich will aber zugleich sagen, dass die Möglichkeit eines Euro-Austritts eine Dummheit ist. Als Präsident des EU-Parlaments, als italienischer Parlamentarier und als Italiener werde ich alles tun, damit das nicht geschieht", so Tajani.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro