T-Systems richtet Geschäft neu aus

Hannover (APA/dpa) - Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems stellt die Weichen neu. Der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh skizzierte auf der Hannover Messe am Montag seine Pläne, wie er die Geschäftskunden-Sparte der Deutschen Telekom wieder zu einem führenden Digital-Unternehmen machen will.

Der Konzernbereich mit rund 37.000 Mitarbeitern, der sich lange auf IT- und Outsourcing-Angebote konzentriert hatte, schwächelt derzeit, die Interessen der Kunden verändern sich im Zuge der digitalen Transformation deutlich.

"Wir gehen mit unseren Kunden in die digitale Zukunft", sagte Al-Saleh. Die Strategie solle auf den digitalen Umbau fokussiert werden, den die Kunden derzeit angehen. T-Systems wolle sich künftig entsprechend der Produktgruppen des Digitalgeschäfts gliedern, etwa für digitale Lösungen, die Einbindung von SAP-Systemen, öffentliche Cloud-Angebote, Sicherheit sowie das Internet der Dinge.

Als eine der ersten Maßnahmen will Al-Saleh das kundenspezifische Digitalgeschäft in einer neuen Einheit bündeln. Damit will das Unternehmen zu Deutschlands größtem Digitalanbieter aufsteigen. Kunden sollen maßgeschneiderte Lösungen erhalten, die das Unternehmen auf Wunsch auch betreibt. Die neue Einheit "Digital Solutions" bündelt drei bisherige Organisationen, rund 4.800 Mitarbeiter sollen dort künftig beschäftigt sein.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden