T-Systems richtet Geschäft neu aus

Hannover (APA/dpa) - Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems stellt die Weichen neu. Der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh skizzierte auf der Hannover Messe am Montag seine Pläne, wie er die Geschäftskunden-Sparte der Deutschen Telekom wieder zu einem führenden Digital-Unternehmen machen will.

Der Konzernbereich mit rund 37.000 Mitarbeitern, der sich lange auf IT- und Outsourcing-Angebote konzentriert hatte, schwächelt derzeit, die Interessen der Kunden verändern sich im Zuge der digitalen Transformation deutlich.

"Wir gehen mit unseren Kunden in die digitale Zukunft", sagte Al-Saleh. Die Strategie solle auf den digitalen Umbau fokussiert werden, den die Kunden derzeit angehen. T-Systems wolle sich künftig entsprechend der Produktgruppen des Digitalgeschäfts gliedern, etwa für digitale Lösungen, die Einbindung von SAP-Systemen, öffentliche Cloud-Angebote, Sicherheit sowie das Internet der Dinge.

Als eine der ersten Maßnahmen will Al-Saleh das kundenspezifische Digitalgeschäft in einer neuen Einheit bündeln. Damit will das Unternehmen zu Deutschlands größtem Digitalanbieter aufsteigen. Kunden sollen maßgeschneiderte Lösungen erhalten, die das Unternehmen auf Wunsch auch betreibt. Die neue Einheit "Digital Solutions" bündelt drei bisherige Organisationen, rund 4.800 Mitarbeiter sollen dort künftig beschäftigt sein.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro