T-Mobile erwartet harten Preiskampf in Österreich

Der Mobilfunkanbieter T-Mobile stellt sich in Österreich angesichts eines harten Wettbewerbs auf raue Zeiten ein. Der Start neuer Quereinsteiger drücke die Preise auf dem vergleichsweise kleinen Markt, sagte T-Mobile-Österreich-Chef Andreas Bierwirth am Dienstag. Die Umsätze würden sich daher voraussichtlich erst mittelfristig stabilisieren. 2016 sei noch mit einem Rückgang zu rechnen - auch weil geringere Roamingeinnahmen die Erlöse schmälern. Trotz der wachsenden Konkurrenz plant T-Mobile, seinen operativen Gewinn (Ebitda) in Österreich von zuletzt 211 Millionen Euro zu steigern.

Die neuen Anbieter - sogenannte MVNOs - besitzen kein eigenes Netz, sondern mieten sich in die Infrastruktur ihrer bestehenden Konkurrenten Telekom Austria, T-Mobile oder Hutchison ein. Dann gehen sie mit eigenen Angeboten auf Kundenfang. Das führt dazu, dass über kurz oder lang auch die Platzhirsche ihre Tarife senken. In den vergangenen Wochen habe der Wettbewerb "an allen Ecken" zugenommen - sowohl bei Billigangeboten also auch um ausgabefreudige Kunden, sagte Bierwirth.

In den vergangenen Jahren hatte ein ruinöser Preiskampf die Gewinne der österreichischen Anbieter massiv geschmälert. Doch was manche Unternehmen an den Rand des Zusammenbruchs brachte, freute die Kunden, die in Österreich so günstig telefonierten wie kaum sonstwo in Europa. Erst der Zusammenschluss der kleineren Wettbewerber Hutchison und Orange Österreich sorgte für ein vorläufiges Ende der Abwärtsspirale.

In einen ähnlich harten Kampf um jeden Kunden will sich T-Mobile nicht mehr einlassen, sagte Bierwirth. Der Anbieter messe sich nicht mehr an der Zahl der Nutzer, sondern an den erwirtschafteten Umsätzen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"