T-Mobile mit mehr Kunden - Sondereffekte schmälern Umsatz und Gewinn

Wien (APA) - Der Mobilfunker T-Mobile Austria, der kürzlich den Kabelnetzbetreiber UPC übernommen hat, hat heuer im ersten Halbjahr wegen Sondereffekten weniger Gewinn und Umsatz verbucht, aber deutlich mehr SIM-Karten verkauft. Die Investitionen kletterten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 75,5 Mio. Euro, wie die Tochter der Deutschen Telekom am Donnerstag mitteilte.

Die Zahl der verkauften SIM-Karten schnellte demnach im Halbjahresvergleich um 29 Prozent auf 6,44 Millionen empor. Im Segment mobiles Breitband wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres um 10 Prozent mehr SIM-Karten verkauft, der Bereich Wholesale legte um 14 Prozent zu. Das Internet der Dinge trieb den SIM-Karten-Verkauf für die Kommunikation zwischen Maschinen um 180 Prozent nach oben.

Beim Umsatz standen im ersten Halbjahr 431,8 Mio. Euro zu Buche, im Vorjahreszeitraum wareb noch 443 Mio. Euro ausgewiesen worden. "Zurückzuführen ist der Rückgang hauptsächlich auf einen hohen positiven Einmaleffekt im Vorjahreszeitraum im Bereich der Sprachtelefonie", heißt es von der Deutschen Telekom zum Ergebnis der Tochter. Wegen der Umstellung der Bilanzierungsvorschriften seien die Zahlen zudem nicht direkt vergleichbar, schreibt T-Mobile Austria.

"Die Effekte aus dem Umsatzrückgang schlugen sich auch im bereinigten EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, Anm.) nieder, das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9 Prozent auf 144 Mio. Euro sank", so die deutsche Mutter. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug im ersten Halbjahr 57,4 Mio. Euro, im Vergleichszeitraum hatte das bereinigte EBIT noch bei 85 Mio. Euro gelegen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"